Wienerberger und Pipelife Austria: "Baugenehmigungsverfahren müssen wieder rasch aufgenommen werden"

Wienerberger
30.04.2020

 

Aktuell werden in Österreich nur sehr eingeschränkt Bauverhandlungen durchgeführt. Hält dieser Zustand weiter an, sehen Wienerberger Österreich und das Schwesterunternehmen Pipelife Austria, Grund zur Sorge, dass dringen benötigte Baugenehmigungen fehlen.

"Auch für uns ist es sehr wichtig, dass Genehmigungsverfahren wie üblich weiterbearbeitet und abgeschlossen werden", sagt Wienerberger Geschäftsführer Johann Marchner. "Wenn dem nicht so ist, bedeutet das nicht nur für Wienerberger und Pipelife, sowie für die gesamte Baubranche sowie sämtliche Neben- und Zulieferbetriebe ab Spätsommer große Verzögerungen.

"Ein Aussetzen der Genehmigungsverfahren würde zudem die Beschäftigungssituation in Österreich nachhaltig negativ verändern. Hunderte, wenn nicht sogar tausende Arbeitsplätze Arbeitsplätze im Bau- und Baunebengewerbe wären betroffen", sagt Franz Grabner, Geschäftsführer Pipelife Austria.

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt die heimische Baubranche vor große Herausforderungen: der österreichische Ziegelhersteller Wienerberger und sein Schwesterunternehmen, der Kunststoffrohrproduzent Pipelife, konnten die nachhaltige Versorgung der Baustellen zwar sichern. Nach dem aktuellen Hochfahren der Bauwirtschaft haben beide Unternehmen aber Sorge, dass es in der gesamten Branche bereits im zweiten Halbjahr 2020 zu Umsatzeinbrüchen kommt. Bereits laufende Bauprojekte sind gesichert, nach deren Fertigstellung droht das Auftragsvolumen jedoch drastisch abzunehmen, denn geplanten Projekten werde aufgrund fehlender Genehmigungsverfahren der Riegel vorgeschoben. Das gelte sowohl für den Hoch- als auhc den Infrastruktur- und Siedlungswasserbau. "Auch für uns ist es sehr wichtig, dass Genehmigungsverfahren wie üblich weiterbearbeitet und abgeschlossen werden", sagt Wienerberger Geschäftsführer Johann Marchner. "Wenn dem nicht so ist, bedeutet das nicht nur für Wienerberger und Pipelife, sowie für die gesamte Baubranche sowie sämtliche Neben- und Zulieferbetriebe ab Spätsommer große Verzögerungen. Im Jahr 2021 drohen Gewerbe und Industrie folglich große Umsatzeinbrüche." Und Franz Grabner, Geschäftsführer Pipelife Austria fügt hinzu: "Ein Aussetzen der Genehmigungsverfahren würde zudem die Beschäftigungssituation in Österreich nachhaltig negativ verändern. Hunderte, wenn nicht sogar tausende Arbeitsplätze   Arbeitsplätze im Bau- und Baunebengewerbe wären betroffen."

Maßnahmen gegen den Stillstand

Um den Aufschwung der österreichischen (Bau-)Wirtschaft nach der Coronakrise wieder anzukurbeln und wichtige Arbeitsplätze langfristig sichern zu können, appellieren Wienerberger und Pipelife in einem Schulterschluss an die politischen Verantwortlichen, alle erdenklichen Maßnahmen zu treffen, die dazu beitragen, dass große und kleine Bauvorhaben rasch fortgeführt werden dürfen. Ruhend gestellte Verfahren sind zügig wieder aufzunehmen, um auch neue Projekte starten zu können. Zudem fordern die beiden Geschäftsführer die Verlängerung von Baugenehmigungen und Fertigstellungsfristen um ein bis zwei Jahre, um Projektentwickler der Immobilienbranche in dieser Phase bestmöglich zu entlasten.

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