Im 2. Quartal 2021 gab es aufgrund der Lockerungsmaßnahmen ein hohes Wachstum.  Auch im 3. Quartal 2021 expandierte die Wirtschaft. Laut ersten Berechnungen stieg das BIP um 3,3 Prozent. Damit lag die heimische Wirtschaftsleistung um 4,8 Prozent über dem 3. Quartal des Vorjahres.

Ausschlaggebend für das Wachstum waren vor allem die Dienstleistungen. Auch die Konsumnachfrage der privaten Haushalte verzeichnete mit 8,2 Prozent einen kräftigen Anstieg. Die Industriekonjunktur, die sich bereits seit Mitte 2020 auf Erholungskurs befindet, stagnierte hingegen. Die Wertschöpfung in der Industrie stieg im 3. Quartal mit einem Plus von 0,8 Prozent nur leicht.

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Die hohe Dynamik der Bauwirtschaft hat sich im 2. Quartal 2021 ebenfalls nicht fortgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bauproduktion zwar robust gewachsen, gegenüber dem Vorquartal sank die Wertschöpfung jedoch um 2,2 Prozent. Auch die Entwicklung der Investitionsnachfrage verlief im Vorquartalsvergleich träge. Die Bruttoanlageinvestitionen stagnierten im 3. Quartal 2021 (-0,4%). Beeinflusst von hohen Preissteigerungen flaute die außenwirtschaftliche Dynamik gegenüber dem 2. Quartal 2021 ebenso merklich ab. Die Exporte sanken um 4,1 Prozent, die Importe um 5 Prozent. (ar)