WKÖ-Scheichelbauer-Schuster: Kurzarbeit auch für Lehrlinge als wichtiges Signal

Kurzarbeit statt Kündigung sollte angesichts des vorliegenden Modells eine gute Option sein und vielfach angenommen werden, sagt die Bundesspartenobfrau.

20.03.2020
Covid-19
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"Dass die Corona-Kurzarbeit auch für Lehrlinge anwendbar sein wird, ist ein wichtiges Signal für unsere tausenden Ausbildungsbetriebe", sagt Bundesspartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster.

„Dass die Corona-Kurzarbeit auch für Lehrlinge anwendbar sein wird, ist ein wichtiges Signal für unsere tausenden Ausbildungsbetriebe und ihre rund 45.000 Lehrlinge. So wie wir in den meist klein- und mittelbetrieblich strukturierten Betrieben des Handwerks und Gewerbes durch das neue Kurzarbeitsmodell versuchen werden, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten, so betrifft dies auch unsere Lehrlinge“, sagt Renate Scheichelbauer-Schuster in Hinblick auf den Beschluss des Nationalrats zur Ausweitung der Kurzarbeit auf Lehrlinge noch in dieser Woche.

„Kurzarbeit statt Kündigung sollte angesichts des vorliegenden Modells eine gute Option sein und vielfach angenommen werden“, so die Bundesspartenobfrau. Gleichzeitig weist Scheichelbauer-Schuster aber auch darauf hin, dass in der klein- und mittelbetrieblich strukturieren Sparte die Eigenkapitaldecke in vielen Fällen nicht die nötige Flexibilität aufweise um lange durchzuhalten: „Überbrückungsfinanzierungen und das nötige Entgegenkommen der Banken sind außerordentlich wichtig, damit unsere Betriebe in dieser Krisensituation weiterarbeiten und damit in den Regionen weiter fest verankert bleiben können.“

Tischler

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