Photovoltaik-Dach

Tragfähige Kooperation

Metallbau
01.03.2023

 
Der niederösterreichische Metallbauer MPH liefert den Unterbau für das Photovoltaik-Dachsystem von Prefa.
Solardach von Prefa

Eine Kooperation von besonderer Tragweite ging Metall Präzision Halbwachs (MPH) aus Mank vor kurzem mit Prefa, dem österreichischen Hersteller von Dach- und Fassadensystemen aus Aluminium mit Hauptsitz in Marktl im Traisental, ein. MPH stellt die Rohlinge für ein neues Photovoltaik-Dachsystem her.

MPH-Eigentümer und Geschäftsführer Manfred Halbwachs ist stolz darauf "einen aktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten". Das Solardach von Prefa verspreche, die Kraft der Sonne auch auf Einfamilienhaus-Basis rentabel nutzbar zu machen.

"Rohe" Präzision

In zweierlei Varianten - im und auf dem Dach - ist das Hightech Solardach von Prefa erhältlich. Genau wie all seine Komponenten, von der Verglasung bis zu den Steckern, ist auch der Unterbau aus Aluminium hochwertig und bis ins Detail durchdacht. "So wird aus der Produktion von Aluminium-Rohlingen - was ja eher nach einer groben Arbeit klingt - eine Präzisionsangelegenheit", erklärt Halbwachs. Die Strukturbleche für die zukünftigen Photovoltaik-Anlagen werden per Laserschneidesystem produziert. "Aufgrund der Beschaffenheit des Materials mussten wir zusätzliche Sauger rund um unseren automatischen Lagerturm aufbauen", erklärt der MPH-Chef.

Internationale Nachfrage

Als international tätiges Unternehmen müsse Prefa (und damit auch MPH) Nachfrage aus ganz Europa befriedigen. Um diese Herausforderung zu meistern werden seit dem großen Umbau bei MPH Lager und Laserschneideanlage automatisch betrieben. Damit laufe die Produktion der Rohlinge auch außerhalb der Arbeitszeiten nahtlos weiter, so Halbwachs. Rund 1.100 Stück der teils großflächigen Basisplatten verlassen so pro Woche die Fertigungsanlagen seines Unternehmens. [gr]

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