Digital Findet Stadt will 2026 digitale Lösungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft gezielt in die Praxis bringen. Im Rahmen der sogenannten Pioneer-Projekte werden konkrete Anwendungsfälle in Planung, Bau und Betrieb bearbeitet. Mit erweiterten IT- und Kompetenzen im Bereich künstliche Intelligenz (KI) sowie neuen Kooperationspartner*innen sollen praxistaugliche Lösungen entstehen. Die Projekte bündeln die Expertise der beteiligten Partner und richten sich insbesondere an Unternehmen, die ihre Digitalisierungsaktivitäten weiter vorantreiben möchten.
Praxisnahe Formate für 2026
Einen Überblick über die Projektlandschaft bietet der Innovationsparcours 2026 am 18. Februar von 16:00 bis 19:00 in der HausWirtschaft in Wien. Präsentiert werden erste Projektskizzen unter anderem zu Building Information Modeling (BIM), Kreislaufwirtschaft im Bau sowie Robotik und Construction Automation. Das Veranstaltungsformat kombiniert Projektvorstellungen mit Möglichkeiten zum fachlichen Austausch.
Am 20. Mai folgt mit der KI Con 2026 eine Fachveranstaltung in der Buwog im ersten Wiener Bezirk. Im Zentrum stehen laut Digital Findet Stadt aktuelle Einsatzmöglichkeiten von KI entlang des gesamten Gebäudelebenszyklus. Geplant sind Diskussionen zu praxisnahen Anwendungen im Rahmen eines KI-Toolparcours sowie zu Fragen der Datenhoheit und zu organisatorischen und regulatorischen Rahmenbedingungen.
Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft
Der 6. Innovationskongress „Digitales Planen, Bauen & Betreiben“ am 17. September 2026 setzt die bestehende Kongressreihe fort. Thematisiert wird, wie Digitalisierung, KI und Kreislaufwirtschaft als wirtschaftliche Hebel für nachhaltige Entwicklungen in der Branche genutzt werden können. Der Kongress soll den Austausch zwischen Unternehmen, Forschung, Start-ups und Institutionen fördern und Kooperation als zentralen Erfolgsfaktor in den Fokus rücken.
Digital Findet Stadt versteht sich als marktorientierte Forschungs- und Entwicklungsplattform für digitale Lösungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Gemeinsam mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteur*innen werden Anwendungen, Standards und digital unterstützte Prozesse entwickelt. Ziel ist es, Digitalisierung und Nachhaltigkeit entlang des gesamten Lebenszyklus von Bauwerken praxisnah umzusetzen und wirtschaftlich zu verankern.