Die Antwort liegt im Rohbau. Bei der thermischen Bauteilaktivierung fließt Wasser durch Rohre in der Betondecke. Der Beton speichert Wärme oder Kälte und gibt sie gleichmäßig an den Raum ab. Im Winter heizt die Decke, im Sommer kühlt sie und das ohne Zugluft.
Die MABA Fertigteilindustrie, Tochter der Kirchdorfer Gruppe, liefert diese Technik fertig aus dem Werk in Gerasdorf bei Wien. In ihrer Klimadecke liegen die Heiz- und Kühlregister nah an der Oberfläche, unter der unteren Bewehrung. So reagiert das Raumklima schneller. Auf der Baustelle werden die Rohre nur noch gekoppelt. Bei gleicher Behaglichkeit sinkt die Raumtemperatur um ein bis zwei Grad. Das spart im Schnitt 6 bis 12 Prozent Energie.

Bauteilaktivierung © ZEMENT+BETON
Im Wiener Wohnprojekt „Jonas am Feld“ der BWSG sind 10.000 Quadratmeter Klimadecke verbaut, mit 80.000 Laufmetern werkseitig verlegter Rohre.
„Je früher die Bauteilaktivierung in der Planung steht, desto einfacher wird sie. Bei der Klimadecke passiert ein Großteil der Arbeit schon im Werk“, sagt Mag. Michael Wardian, Geschäftsführer der Kirchdorfer Gruppe.
Weiterführende Links
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