Energiesparmesse 2022 wieder mit Schulterkontakt

Fachmesse
06.07.2021

Von: Redaktion Gebäudeinstallation
Aktualisiert am 06.07.2021

Dank erfreulicher Covid Inzidenz-Zahlen wird die kommende Webuild Energiesparmesse in den Hallen der Messe Wels umgesetzt - physische Kontakte inklusive.

Die gute Nachricht vorweg: Österreichs Leitmesse für Energieeffizienz, Bad und nachhaltiges Bauen kann (bei gleichbleibendem Trend hinsichtlich der Covid-Entwicklung) von 2. bis 6. März 2022 als physische Neuheitenschau umgesetzt werden. Jedoch haben die Messeverantwortlichen aus der Situation der letzten Monate gelernt und bieten ihren Aussteller*innen und Besucher*innen ein neuartiges hybrides Veranstaltungserlebnis: „Die Webuild wird die erste und größte Hybridmesse in Österreich sein und wir betreten hier gemeinsam mit unseren Ausstellern ein Stück Neuland.“, so Messe-Geschäftsführer Robert Scheider. Konkret wollen die Messeverantwortlichen neben der gewohnten Struktur, wie etwa der beiden exklusiven Fachbesuchertage (am 2. und 3. März) auch komplett neue digitale Erlebnismodule einbauen. Derart sollen unter anderem auch jene Zielgruppen angesprochen werden, die bisher nicht zu den Messebesucher*innen zählten. So haben beispielsweise Interessierte bereits Wochen vor dem offiziellen Messebeginn die Möglichkeit, auf der "Webuild Digital+ Plattform" virtuelle Rundgänge zu machen, sich einer Vielzahl an Vorab-Informationen zu bedienen, Termine zu fixieren und sich so auf den Besuch in Wels vorzubereiten. Die Messe sei somit am 6. März nicht zu Ende, sondern bleibe für alle geöffnet, um so weit über den Messezeitraum hinaus On-Demand-Content und Kommunikationsmöglichkeiten bieten zu können.

„Unsere Aufgabe als Messeveranstalter ist es, für Frequenz zu sorgen und damit auf der Messe die 'richtigen Besucher' und Leads zu unseren Ausstellern zu bringen. Das garantieren wir in Zukunft auch digital mit unserer Online-Messe“, so Schneider. Hier biete die Messe vorgefertigte Messestände, aber auch die Möglichkeit, eigene virtuelle 3-D-Messestände zu designen und anschließend mit Inhalten und Informationen zu bestücken.

Die digitale Messetasche

An das Eintrittsticket werden künftig viele Funktionen geknüpft sein: „Der/die Besucher*in geht auf einen Messestand, interessiert sich für ein Produkt – der/die Aussteller*in kann daraufhin das Ticket des Interessenten mittels App abscannen und papierlos die konkreten Produktinformationen in die persönliche Messetasche legen. Der Besucher kann sich nach der Messe gemütlich alle Inhalte durchsehen und mit dem Aussteller in Kontakt treten. Das funktioniert übrigens auch mit Tickets, die direkt an der Tageskasse gekauft wurden“, erklärt der Messedirektor.  

Damit die Aussteller*innen gefunden werden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Neben dem klassischen Aussteller*innen-Verzeichnis etwa kuratierte Messe-Rundgänge sowie einen intelligenten Filter, der auf Basis der Besucher*innen-Interessen passende Aussteller*innen vorschlägt. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass diese Liste an relevanten Aussteller*innen direkt abspeichert werden kann und anhand der App vor Ort abgearbeitet werden können.  
Die Agentur 506 unterstützt zudem die Messe Wels dabei, digitale Daten über eine Customer Data Plattform DSGVO konform zu sammeln, um so agieren zu können, wie es Facebook und Google tun. Nämlich – sofern der/die Benutzer*in zustimmt – kann das gesamte Nutzerverhalten auf der Website mitgetrackt werden. Diese gesammelten Daten können dann sowohl durch die Messe, als auch von den Ausstellern – hier wird es vorgefertigte Pakete geben - für die gezielte Ansprache über diverse Kanäle verwendet werden. 

Noch raschere und einfachere Erfassung der Daten

Michael Holter, Geschäftsführer des gleichnamigen Großhändlers, beschreibt den Nutzen von Digital+ aus Ausstellersicht wie folgt: „Es bedeutet für uns eine raschere, einfachere Erfassung der Kontakte. Mit Holter Online haben wir vor vielen Jahren eine digitale Plattform für Installateure geschaffen und in der Branche eine Vorreiterrolle in Sachen Digitalisierung übernommen. Heute erfolgen etwa drei Viertel aller Warenbestellungen auf diesem Weg. Wir wollen Kunden damit möglichst schnell zum Ziel führen und jene Produkte und Informationen anbieten, die für sie wirklich Relevanz haben. In Zukunft wird es auch für uns darum gehen, überall dort, wo wir mit Kunden in Kontakt kommen, Daten zu sammeln und diese intelligent zu vernetzen. Das ist ein Thema, das uns im Unternehmen derzeit sehr beschäftigt. Auf der Messe selbst ist seit Jahren eine App im Einsatz, um Leads zu erfassen. Hier wird uns das Konzept der Messe Wels zusätzlich sehr unterstützen können.“

Lead-Management hilft, Reichweiten zu erhöhen 

Das Konzept des Lead-Managements gefällt auch der Heizungsbranche sehr gut, das konnte bereits in Vorgesprächen festgestellt werden. „Genau darum geht es auf einer Messe: Wir wollen unsere Kunden - sei es der einzelne Installateur, aber auch der Endkunde - auf den neuesten Stand der Heizungstechnik bringen. Wenn wir mit diesen neuen Möglichkeiten unsere Leads gut erfassen und verwalten können, dann wird uns das sehr helfen“, zeigt sich Elisabeth Berger, Geschäftsführerin der Vereinigung Österreichischen Kessellieferanten begeistert. 

Den Mitschnitt des Live-Streams zur Präsentation der neuen Messeausrichtung ist auf www.energiesparmesse.at abrufbar
(ck)