Die Themen reichten von aktuellen politischen Entwicklungen über Berichte aus der Praxis bis hin zu Diskussionen zu zukunftsfitten Stromnetzen.

Eröffnet wurde der Kongress neben Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender von PV Austria, von Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, einem langjährigen Partner des Verbandes. Auch Bundesministerin Leonore Gewessler schickte ein Eröffnungsstatement per Video. Sie betonte besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Ukraine-Krise die Notwendigkeit einer unabhängigen und erneuerbaren Stromversorgung Österreichs.

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Dass die Photovoltaik längst das Potenzial zum Big-Player der Energiewende hat, ist allen klar – ebenso, dass es dafür jedoch noch den einen oder anderen Stolperstein aus dem Weg zu räumen gilt. Ein Vortrag zum aktuellen Stand des Erneuerbaren-Ausbaugesetzes stimmt ein wenig hoffnungsvoll, dass nun Tempo in den Ausbau kommt.

Neben den richtigen Rahmenbedingungen sind die Stromnetze ein wichtiger Baustein für eine unabhängige und 100 Prozent erneuerbare Stromzukunft. Daher widmete sich diesem Thema ein Schwerpunkt bestehend aus dem Ländertalk einiger Landesnetzbetreiber, einem Statusupdate durch die E-Control zu den Themen Netzanschluss, Netztarife & aktiver Kunde sowie einem Einblick aus Sicht der APG in die Blackout-Gefahr durch fehlende Stromnetze. Abgerundet wurde dieser Themenschwerpunkt durch einen internationalen Vergleich der Herausforderungen beim Stromnetz.

Ein Highlight des Kongresstages war die mittlerweile dritte Verleihung des beliebten Innovationsawards für integrierte Photovoltaik. Die drei Gewinner stellten ihre Projekte am Podium vor und zeigten die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Technologie.