Jungtechniker begeistern Bosch

Bosch
23.04.2018

Von: Redaktion Color

Das Technologieunternehmen Bosch war mit Maturanten der HTL Salzburg im Praxis-Austausch.

Bosch-Manager Bernhard Hager war begeistert vom Elektrorennfahrzeug, dessen Antriebs- und Strömungstechnik von den HTL-SchĂŒlern Oskar VĂĄrnagy, Berthold Arming und Bernd Brenter optimiert wurde.

Die HTL-SchĂŒler David GrĂ€fischer und Bernd Brenter zeigen Bosch-Managerin Angelika Kiessling, wie sie mithilfe der VR-Brille die virtuelle Nutzung eines Elektrorennfahrzeugs erleben kann.

Corina Kunz und Alexander Zopf (zweite und dritter v. l.) prĂ€sentierten den Bosch-Vertretern ihr Projekt „Effizienzsteigerung eines TrocknerlĂŒfters“, das sie zum Technik fĂŒrs Leben-Preis angemeldet haben.

Am 16. April 2018 besuchten Vertreter der Robert Bosch AG die Maturanten der 5. Klassen an der HTBLuVA Salzburg, um sich mit ihnen ĂŒber ihre KarriereplĂ€ne und Berufs-Einstiegsmöglichkeiten nach den AbschlussprĂŒfungen auszutauschen. Dabei wurde besonders die hohe Bedeutung der engen Kooperation zwischen Lehre und Praxis diskutiert. Bosch informierte die SchĂŒler ĂŒber die Teilnahme am Technik fĂŒrs Leben-Preis der Bosch-Gruppe in Österreich – zwölf Projekte der HTBLuVA Salzburg sind heuer in allen drei Kategorien fĂŒr den Preis angemeldet.

Franz Landertshamer, Abteilungsvorstand des Fachbereichs Maschinenbau an der HTBLuVA Salzburg, begrĂŒĂŸte gemeinsam mit HTL-Direktor Andreas Magauer die Delegation von Bosch und fĂŒhrte durch den Vormittag. In seiner BegrĂŒĂŸungsrede unterstrich Landertshamer die praxisbezogene Ausbildung an der HTBLuVA Salzburg und die guten Berufsaussichten ihrer Absolventen.

Karriere-Turbo

Der bundesweite Technik fĂŒrs Leben-Preis, den SchĂŒler-Teams der HTBLuVA Salzburg bereits vier Mal – nĂ€mlich in den Jahren 2012, 2013, 2014 und 2016 – erfolgreich in die Mozartstadt holen konnten, habe einen sehr hohen Stellenwert und man sei schon sehr gespannt auf das Abschneiden der Projekte, die heuer von den Salzburger Jungtechnikern eingereicht werden, so Landertshamer. Die Preisverleihung fĂŒr die diesjĂ€hrige Ausgabe der „HTLOscars“ findet am 7. Juni 2018 in Wien statt. Die Teilnahme am grĂ¶ĂŸten unternehmensinitiierten HTL-Wettbewerb Österreichs, bei dem Diplomarbeitsprojekte technischer Fachbereiche von HTL in ganz Österreich bewertet werden, gilt unter Branchenkennern als bedeutendes Karriere-Sprungbrett fĂŒr Berufseinsteiger. Die im Wettbewerb siegreichen Jungtechniker können nach der Matura im Rahmen eines sechs-monatigen Praktikums an einem der vielen Standorte der Bosch-Gruppe in Österreich Berufserfahrungen sammeln. „Die Ausbildung an österreichischen HTL ist auch im internationalen Vergleich eine besonders hochwertige, und mit einer Nominierung oder Auszeichnung beim Technik fĂŒrs Leben-Preis gelingt der Karrierestart nach der Matura erfahrungsgemĂ€ĂŸ reibungslos“, so Angelika Kiessling, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Bosch in Österreich und Initiatorin des Wettbewerbs.

Land der Technik

Der Blick in die Statistik des Technik fĂŒrs Leben-Preises von Bosch belegt auch die große Bedeutung des Bundeslandes Salzburg als Talenteschmiede fĂŒr Nachwuchstechniker: „Mit 94 Einreichungen und bisher vier Auszeichnungen sind Salzburger HTL an der absoluten Spitze unseres Wettbewerbs positioniert“, so Kiessling. „Wir ermutigen auch fĂŒr das kommende Jahr alle SchĂŒler an HTL in Salzburg, mit ihren Abschluss-Diplomarbeiten mit dabei zu sein“.

Hohe Bedeutung fĂŒr Technikbranche

Eine Karriere bei Bosch kann fĂŒr HTL-Absolventen enorm erfolgreich verlaufen. Bester Beleg dafĂŒr ist Bernhard Hager, Wertstromleiter Großdiesel-Pumpe am Bosch-Standort Hallein und selbst HTL-Absolvent. „Meine Ausbildung in der HTL, ergĂ€nzt mit der praktischen Ausbildung war die optimale Basis fĂŒr mein bisheriges Berufsleben. Auch heute noch profitiere ich von Kenntnissen, die ich wĂ€hrend dieser Zeit erworben habe. Die HTL ist fĂŒr Karrierewege im Technikbereich sicher die beste Basis-Ausbildung, fĂŒr die man sich entscheiden kann“, so Hager. Bosch bietet Berufseinsteigern nach der Matura auch die Möglichkeit, die BerufstĂ€tigkeit mit einem Hochschulstudium zu verbinden. „Eine Kombination aus Studium und BerufstĂ€tigkeit wird von Bosch-Mitarbeitern immer hĂ€ufiger genutzt, und beide Bereiche ergĂ€nzen sich optimal, dies unterstĂŒtzen wir unter anderem mit flexiblen Arbeitszeitmodellen“, so Bosch-Personalmarketing-Expertin Carina Palenik.

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