Der Gläubigerschutzverband Creditreform hat die Zahlen bei den Firmeninsolvenzen für das 1. bis 3. Quartal 2023 in Österreich analysiert. Die Gesamtzahl der Unternehmensinsolvenzen steigt um rund 10 Prozent auf mehr als 4.000 Verfahren an. Das Vor-Pandemie-Niveau ist damit bereits übertroffen. 

Die Zahl der eröffneten Insolvenzen erhöht sich gar um 14,5 Prozent auf 2.467, die mangels Vermögen abgewiesenen Insolvenzen um 4,9 Prozent auf 1.549 Verfahren. Dazu Gerhard M. Weinhofer, Geschäftsführer des Gläubigerschutzverbandes Österreichischer Verband Creditreform: „Die Verteuerung von Materialien und Energie, hohe Lohnabschlüsse bei gleichzeitig sinkenden Margen, Ende der Billigfinanzierungen und ein generell verunsichertes Marktumfeld führen zu steigenden Insolvenzen.

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