Der Markt für Stahlzargen entwickelte sich in Österreich im Jahr 2020 seitwärts. Als Stütze erwies sich der Geschoßwohnbau. Zudem zogen im Vorjahr die Preise an, das zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Stahlzargen des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com.

Damit ist die Krise im vergangenen Jahr ganz gut abgewettert worden. Die Herstellererlöse stagnierten im Jahr 2020 bei 32,7 Millionen Euro, so die Marktforscher. Das Geschäft im Nicht-Wohnbau ist dabei zwar um fast acht Prozent zurückgegangen, allerdings konnte gleichzeitig der Umsatz mit dem dreimal so großen Bereich Geschoßwohnbau um 3,6 Prozent ausgeweitet werden. Dafür sorgte nicht zuletzt ein signifikanter Preisauftrieb. Im Jahresvergleich erhöhte sich der Durchschnittspreis für eine Stahlzarge um 2,7 Prozent, auch als Folge deutlich anziehender Herstellkosten.

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Auch für 2021 erwartet Branchenradar ein deutliches Umsatzplus um rund drei Prozent gegenüber Vorjahr, bei einem hauptsächlich preisgetriebenen Markt. Die Nachfrage wächst nur moderat. [mo/gr]

Tabelle Marktentwicklung Stahlzargen in Österreich