Das St. Pöltner Urteil macht den Weg frei für die nachhaltige Zukunft historischer Stadtkerne, wobei der Schutz des Ortsbildes ein entscheidendes Kriterium sein wird. „Gerade im historischen Stadtbild braucht es Lösungen, die Energiewende und Baukultur nicht gegeneinander ausspielen, sondern intelligent verbinden“, erklärt Bernhard Allmer, Produktmanager bei Prefa Österreich. Diesen Spagat schaffen durchdachte Photovoltaiksysteme, die Gebäudehülle und Solarkraftwerk zu einer ästhetischen Einheit verbinden und sich harmonisch in das Erscheinungsbild historischer Dächer integrieren. Prefa etwa bietet integrative Solarlösungen für sensible Architekturen mit hohen Denkmalschutzauflagen. Damit werden Ortsbildschutz und moderne Energiegewinnung gleichzeitig möglich.

Photovoltaik im Dienst des Denkmalschutzes

„Mit Prefa Solarlösungen können bislang ungenutzte Dach- oder Fassadenflächen selbst bei historischer Bausubstanz unter strengen Auflagen für die autarke Stromerzeugung erschlossen werden. Gebäudehülle und Energiegewinnung werden dabei in einem wartungsarmen, langlebigen und effizienten Gesamtsystem kombiniert“, erläutert Bernhard Allmer. Nahezu unsichtbar in traditionelle Dachlandschaften fügt sich zum Beispiel die „Prefa Solardachplatte“ ein. Es ist kein zusätzlicher Dachaufbau notwendig, der das Gesamtbild beeinträchtigen würde.

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Ideal für hochwertige Sanierungen

Bei der „Solardachplatte“ sind die Photovoltaikzellen direkt mit der Aluminium-Grundplatte verbunden. Sie ist widerstandsfähig, sturmsicher, hagel- und bruchfest. Mit ihrer hochmodernen Halbzellentechnologie (Half-Cut-Technologie) sichern die Solardachplatten auch bei ungünstigen Wetterverhältnissen eine maximale Leistung. 

Speziell für Doppelstehfalzdächer wurde das „Solarmodul Prefalz“ entwickelt und kommt vollständig ohne Dachdurchdringung aus. Die Befestigung erfolgt über eine kombinierte Falz- und Modulklemme direkt am Doppelstehfalz, wodurch eine substanzschonende und harmonische Integration in die Dachfläche ermöglicht wird.

Solche optisch und technisch wegweisenden Solarlösungen sind damit prädestiniert für hochwertige Sanierungen, sensible Dachlandschaften und innerstädtische Bestandsgebäude in Schutzzonen – überall dort, wo Architektur, Ortsbild und Energieeffizienz gleichermaßen berücksichtigt werden müssen.

Bayerns größte PV-Anlage auf denkmalgeschützter Kirche

Dass Denkmalschutz und erneuerbare Energie nicht im Widerspruch stehen, sondern sich sinnvoll ergänzen, beweist die Kirche St. Karl Borromäus im deutschen Nürnberg. Das Dach des fast 100 Jahre alten Baujuwels wurde umfassend saniert und mit einer Photovoltaikanlage versehen. Um den architektonischen Charakter des expressionistischen Bauwerks zu wahren, wurden rund 800 Quadratmeter Dachfläche mit „Prefa Solardachplatten“ ausgestattet – und damit Bayerns größte Photovoltaikanlage auf einem Kirchdach geschaffen.

Die nur 13 Kilogramm pro Quadratmeter leichten Solardachplatten wurden für dieses außergewöhnliche Sanierungsprojekt in Farbgebung und Form so angepasst, dass sie die ursprüngliche Dachoptik originalgetreu wiedergeben und sich nahezu nahtlos in das Erscheinungsbild der Kirche einfügen. 

Um den architektonischen Charakter des expressionistischen Bauwerks zu wahren, wurden rund 800 Quadratmeter Dachfläche mit „Prefa Solardachplatten“ ausgestattet.
Um den architektonischen Charakter des expressionistischen Bauwerks zu wahren, wurden rund 800 Quadratmeter Dachfläche mit „Prefa Solardachplatten“ ausgestattet. © Prefa / Croce & Wir

Rundum-Service inklusive

Hersteller wie Prefa bieten auch umfassende Serviceleistungen für Solardächer und -Fassaden in allen Phasen des Projekts. Von der Planung und technischen Beratung bis zur Montage und Installation durch qualifizierte Handwerkspartner bietet etwa Prefa alles für das Solarkraftwerk auf der Gebäudehülle. Auch alle notwendigen Unterlagen zur Beantragung einer möglichen Förderung für die gebäude- bzw. dachintegrierte Anlage (BIPV) werden dabei mit der Auslegung mitgeliefert. Mehr erfährt man unter www.prefa.at/solar.
(bt)