„Wer die Zukunft des Bauens mitgestalten möchte, sollte im Austria Center nicht fehlen.“ Peter Krammer, im Hauptberuf CEO des heimischen Baukonzerns Swietelsky, rührt in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Bautechnik Vereinigung (ÖBV) die Werbetrommel für den Baukongress 2026. Die ÖBV lädt am 23. und 24. April 2026 wieder zum Baukongress ins Austria Vienna Center. Das Motto: „One Race. One Goal. One Spirit.“

Wichtigster Branchentreff

Der Event gilt als eine der wichtigsten Branchenveranstaltungen für die österreichische Bauwirtschaft. Alle zwei Jahre kommen dort Fachleute aus Planung, Bauwirtschaft, Forschung und öffentlicher Verwaltung zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Branche zu diskutieren. Für die kommende Ausgabe rechnen die Veranstalter mit mehr als 100 Ausstellern und rund 2.000 Besucher*innen aus dem In- und Ausland.

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Der Baukongress 2026 soll mit einem deutlich überarbeiteten Programm neue inhaltliche Schwerpunkte setzen. Insgesamt sind fünfzig Fachvorträge geplant, ergänzt durch eine vollständig belegte Expo mit mehr als einhundert Ausstellern aus Bauwirtschaft, Baustoffindustrie, Planung und Forschung. Dort präsentieren junge Unternehmen auch digitale Lösungen für die gesamte Bauwertschöpfungskette – etwa eine weiterentwickelte Beta-Version der Software BIM-T, die unternehmensübergreifendes Arbeiten mit BIM ermöglicht, ohne dass lokale Daten dafür Rechner verlassen.

Neues Programm

Die Programmstruktur wurde laut Veranstalter auf Basis einer Teilnehmerbefragung neu aufgebaut. Die Sessions sind thematisch klarer gegliedert und sollen aktuelle Herausforderungen der Branche stärker in den Mittelpunkt stellen. Zu den Schwerpunkten zählen Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz, Building Information Modeling, neue Materialien sowie Zukunftstrends im Hoch- und Infrastrukturbau. Auch Themen wie Baubetrieb, Baurecht sowie Tunnel- und Ingenieurbau wurden erweitert.

Laut ÖBV-Geschäftsführer Michael Pauser ist der Kongress bewusst als Plattform für fachlichen Austausch und praktische Lösungen konzipiert. Ziel sei es, Bauherrinnen, Planerinnen, ausführende Unternehmen und Wissenschaft an einem Ort zusammenzubringen und neue Entwicklungen möglichst praxisnah zu diskutieren.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt heuer auf Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Als Keynote-Speakerin wird Sarah Buchner erwartet, die aus dem Silicon Valley anreist und den Einsatz von KI in komplexen Bauprojekten vorstellen soll. Dabei geht es laut Veranstalter vor allem um effizientere Abläufe, bessere Datenverfügbarkeit und die Vermeidung von Verzögerungen auf Baustellen.

Koop-Award wird nachhaltig

Erstmals wird auch der Koop-Award um Nachhaltigkeitskriterien erweitert. Ausgezeichnet werden Teams aus Hoch- und Infrastrukturbau, die besonders kooperativ zusammenarbeiten. Die Preisverleihung ist Teil der Eröffnungssession.

Mit dem gewählten Motto der Veranstaltung – „One Race. One goal. One spririt.“ –  will die ÖBV den Schulterschluss innerhalb der Branche unterstreichen, insbesondere bei Richtlinienarbeit, Weiterbildung und Forschung, wie Vorstandsvorsitzender Krammer betont.