Mit dem Austrian Glastechnik Award 2026 (AGTA) rückt die Bundesinnung der Dachdecker, Glaser und Spengler erneut die Qualität und Innovationskraft des österreichischen Glashandwerks ins Rampenlicht. Ziel ist es, außergewöhnliche Leistungen heimischer Glaserbetriebe sichtbar zu machen und zu würdigen.
Eingereicht werden konnten Projekte, die durch besondere Gestaltung, technische Komplexität, handwerkliche Präzision oder kreative Lösungen überzeugen. Ausschlaggebend für die Bewertung ist die Gesamtleistung eines Projekts – unabhängig von der Größe des Unternehmens oder dem Umfang der Umsetzung.
Vergeben wurden die Auszeichnungen in den drei Kategorien Glasbau Außenraum, Glasbau Innenraum und Glaskunst. Aus den zahlreichen Projekteinreichungen nominierte eine Fachjury jeweils zwei Betriebe pro Kategorie. Die Nominierten waren zum traditionellen Glasscherb’ndanz, dem Ball der Glaser*innen in Wien, eingeladen, wo am 29. Mai die Gewinnerinnen und Gewinner der Austrian Glastechnik Awards 2026 ausgezeichnet wurden.
Das sind die Gewinner der Austrian Glastechnik Awards 2026:
GLASBAU AUSSENRAUM: FK GLASTECHNIK FRANK KLEEBERG E.U.
Projekt: Raiffeisenkasse Oberalm
Kurzbeschreibung: Bei diesem Projekt wurde die historisch gewachsene Außenhülle mit lauter Einzelfenster in eine moderne Nurglas-Fassade umgestaltet. Die Schwierigkeit bestand darin, die alten Maueröffnungen in der Innenansicht zu erhalten, außen aber mit einer vorgesetzten Glasfassade komplett abzudecken.


GLASBAU INNENRAUM: GLAS KEIL GMBH
Projekt: Zentrale Kärntner Sparkasse
Kurzbeschreibung: Auszuführen war die Gestaltung des gesamten Foyers über sieben Stockwerke mit Brüstungsverglasungen, inklusive Abdeckung der Betonplatte und der abgehängten Decke. Zudem war die optische Anpassung der Stiegengeländer vom Kellergeschoß bis ins erste Obergeschoß mit Anbindung an die Brüstungen gefordert. Auch die Liftverglasung musste der Ganzglasoptik der Atriumverglasungen entsprechen.


GLASKUNST: GLASEREI SILKE ZAND
Projekt: Die Menschheit
Kurzbeschreibung: Der Künstler Helmut Zand, der leider im Jahr 2024 verstorben ist, hat in diesem dreiteiligen Werk den verzweifelten Versuch der Menschheit, sich selbst und die Welt zu retten, dargestellt. Das Kunstprojekt besteht aus den Teilen „Der Mensch selbst“, „Das menschliche Bemühen“ und „Die menschliche Hoffnung“. Der Witwe Burgi Zand und den beiden Töchtern Silke und Alexandra war es ein Anliegen, dieses ausdrucksvolle Projekt von Helmut Zand post mortem einzureichen und ihn und sein Werk zu ehren.

