Installateure sollten ihren Kunden bei jeder Heizungsanlage den hydraulischen Abgleich ans Herz legen: Er stellt sicher, dass alle Heizkörper (sowie Fussbodenheizkreise) jederzeit mit genau der richtigen Menge an Heizwasser versorgt sind – unabhängig von der Distanz zum Wärmeerzeuger. Dadurch kann sich die Wärme gleichmäßig im Haus verteilen und es können bis zu 15 Prozent Energie gespart werden.
„Leider sind viele Geräte nicht richtig eingestellt, auch wenn sie gerade neu eingebaut wurden“, erklärt Andreas Rotter, Obmann des Zukunftsforums SHL und Salzburgs Installateur-Landesinnungsmeister.

Auf diese Maßnahme sollte nicht verzichtet werden, auch wenn sich die Kosten dafür – abhängig  von der Größe der Anlage sowie der Anzahl der Heizkörper – zwischen 400 und 1.200 Euro bewegen.

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Hydraulischer Abgleich leicht gemacht

Beim hydraulischen Abgleich ermittelt der Installateur für jeden Raum die benötigte Wärmemenge. Anschließend passt er die Widerstände im Rohrnetz an und korrigiert dabei auch die Vor- und Rücklauftemperatur. Am Ende überträgt er die ermittelten Zahlen auf die Anlage. Da in der Praxis jedoch öfter Systemstruktur und Leitungsführung unbekannt sind, konnte der hydraulische Abgleich in der Vergangenheit nur unter großem Aufwand ermittelt werden.
Hier gibt es mittlerweile Abhilfe: Mittlerweise vereinfachen neuartige Ventileinsätze zur automatischen Durchflussregelung (AFC-Technologie) den Vorgang erheblich.

Digitalisierung hilft beim Sparen

Ein weiterer Punkt, um Kosten und Energie zu sparen, ist die Digitalisierung der Heizung: Mit dem Umstieg von alten, analogen Thermostaten auf digitale Regler können Hausbesitzer die Heizleistung besser steuern und auf einem niedrigen Niveau halten. Auch die Heizungsanlage selbst kann mit intelligenter Regelung versehen werden.