„Die Gebäudetechnik wird immer vernetzter. Wärme- und Kälteproduktion, Lüftung, Sanitär, Energie, Elektrotechnik, Photovoltaik- und Speicherlösungen, Energiemanagement und die E-Mobilität lassen sich immer weniger getrennt betrachten.“ So begründet Robert Schneider, Geschäftsführer der Messe Wels, das neue Hallenkonzept bei der Energiesparmesse 2027.
Neue Ideen
Das Konzept im Detail: Die neue Messehalle 22 bleibt das Zentrum für Bauen und Sanieren. Ab dem Baugewerbetag am Donnerstag, 4. März 2027, ist dort zudem die Messebühne angesiedelt. Heiz- und Energietechnik präsentieren sich 2027 in den Messehallen 20 und 21. Auch der 3-Tages-Fachmessebereich (geöffnet Mittwoch – Freitag) und die E-Car-Days sind in der Messehalle 20 angesiedelt. Die SHK-Kompetenzbereiche Installations-, Hinterwand- und Versorgungstechnik, Sanitär und Bad sowie Lüftung werden stärker gebündelt und zugleich mit angrenzenden Technologien vernetzt.
Damit folge die Messe einer Entwicklung, die in der Praxis bereits deutlich sichtbar ist: „Gebäude erzeugen, speichern und verbrauchen Energie und stellen diese zunehmend auch für Mobilität zur Verfügung. Für SHK-, Elektro-, Gebäudetechnik- und Facility Management-Betriebe entstehen daraus neue Schnittstellen und zusätzliche Anforderungen an Planung und Umsetzung“, so die Messe Wels. „Der Fachbesucher soll bei uns nicht nur einzelne Produkte finden, sondern technische Zusammenhänge und komplette Lösungen vergleichen können. Genau dafür schaffen wir die stärkere Vernetzung der Themen“, meint Schneider.
Fokus Wärmepumpe
Das „Kompetenzzentrum Wärmepumpe“ wird wieder gemeinsam mit dem Verband Wärmepumpe Austria umgesetzt und 2027 ausgebaut. Neu hinzu kommt das „Kompetenzzentrum Komfortlüftung“, das in Zusammenarbeit mit dem KLA – Verband Komfortlüftung Austria realisiert wird. Hier haben sich laut Messe die Firmen Helios, Nilan, J. Pichler, Pluggit und Stiebel Eltron bereits ihre Standfläche gesichert.
Kooperation mit VIZ
Vergrößert präsentiert sich 2027 der VIZ-Partnerstand. Bereits am Gemeinschaftsstand vertreten sind Eder-Spirotech, Grundfos, Hajdu, Innotec, Kessel, Pentair Jung Pumpen, Pipelife, Rehau, Resideo, Schell, Gebe-Strebel und Xylem. Für Fachbesucher entsteht hier ein gebündelter Anlaufpunkt für den persönlichen Austausch mit mehreren Anbietern. Gleichzeitig bietet der erweiterte Partnerstand laut der Messe Unternehmen, die sich noch beteiligen möchten, zusätzliche Möglichkeiten für eine Präsenz auf der Energiesparmesse 2027.
Die Energiesparmesse verstehe sich 2027 „noch stärker als zentraler Treffpunkt für jene Gewerke, die bei modernen Gebäuden immer enger zusammenarbeiten“. Man baue die Möglichkeiten zum persönlichen Austausch gezielt aus: Am Donnerstag findet erstmals ein großer Branchenabend in Halle 19 statt, bei dem Fachbesucher, Aussteller und Vertreter der unterschiedlichen Gewerke miteinander ins Gespräch kommen können.
Der Erfolg des neuen Konzepts soll aus Sicht der Messe nicht allein an Besucherzahlen gemessen werden. „Wir wollen die Energiesparmesse nicht einfach größer machen. Wir wollen sie relevanter machen – für die Branche, für die Fachbetriebe und für die Unternehmen, die die Gebäude- und Energiewelt der Zukunft gestalten“, betont Messe-Geschäftsführer Schneider.