Bei der Dekarbonisierung von Gebäuden bieten vorgehängte und hinterlüftete Fassaden nicht nur durch ihre Funktionstrennung klare Vorteile: Die Fassadenkonstruktion Schüco AF VC (Aluminium Façade Ventilated Construction) ermöglicht zudem die Einbindung von Schüco BIPV (Bauwerkintegrierte Photovoltaik) – zur eigenen Stromerzeugung und als optisches Statement für eine energieeffiziente und nachhaltig gestaltete Architektur. Hinzu kommt, dass sich das Cradle-to-Cradle-zertifizierte Fassadensystem für Neubauten und Sanierungen eignet.

Viele Materialien, Farben und Oberflächen

Schüco AF VC basiert auf einer Pfosten-Riegel-Unterkonstruktion, die als tragendes Gerüst fungiert und die Fassadenelemente über Konsolen sicher mit dem Gebäude verbindet. Diese Unterkonstruktion besteht aus vertikalen Pfosten und horizontalen Riegeln, die mit Verbindern zusammengefügt werden. Eine Auswahl an verschiedenen Materialien, Farben und Oberflächen lässt kaum Gestaltungswünsche offen, so dass ergänzend zum Schutz vor Witterungseinflüssen auch ästhetische und funktionale Ziele mit einem System umsetzbar sind. In diesem Kontext ist insbesondere die Integration von Schüco BIPV-Modulen als gestalterisches Element mit signifikantem Zusatznutzen, der eigenen Stromerzeugung in der Fassade, zu nennen. Damit lassen sich nachhaltig die Betriebskosten und CO2-Emissionen eines Gebäudes senken. Ein weiterer Vorteil für alle Baubeteiligten: Beide Konstruktionen stammen aus einer Hand und sind präzise aufeinander abgestimmt.

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Vier Designvarianten

Die vorgehängte, hinterlüftete Fassadenlösung steht, basierend auf nur einem Unterkonstruktions-System, in den Designvarianten „Rahmenlos“, „Punktgehalten“, „Gerahmt“ und „Zweiseitig gehalten“ zur Verfügung. Der Einsatz von Schüco BIPV-Modulen ist in allen vier Varianten möglich.

Der Typ „Rahmenlos“ bietet große gestalterische Freiheiten und kann für besonders edle und gleichmäßige Oberflächen eingesetzt werden. Der Typ „Punktgehalten“ eignet sich insbesondere für Fassaden, die einen filigranen und offenen Eindruck durch einzelne, sichtbare Befestigungspunkte erzielen sollen. Die Designvariante „Gerahmt“ bietet sich für Fassaden an, die mit einer klaren geometrischen Struktur und einem modernen, uniformen Erscheinungsbild punkten sollen. Und die Variante „Zweiseitig gehalten“ eignet sich besonders für den Brüstungsbereich unterhalb von Fensterbändern.

Designvariante Rahmenlos: Fassadenelemente sind ohne zusätzliche Rahmenkonstruktion montiert. Die BIPV-Module oder Füllungselemente werden direkt an die Pfosten-Riegel-Konstruktion angebracht. © Schüco
Designvariante Punktgehalten: Fassadenelemente werden durch punktuelle Halterungen an der Unterkonstruktion befestigt. Diese Befestigung ermöglicht eine flexible, schnelle Montage, ohne eine vollständige Rahmung. © Schüco

Viele Kombinationen

Das an unterschiedliche Nutzungs- und Designansprüche anpassungsfähige Kaltfassadensystem Schüco AF VC lässt sich optisch und technisch mit Schüco Warmfassaden, Fensterbändern, Fenstern oder der modularen All-in-One-Lösung Schüco Perfect kombinieren. Schüco Perfect besteht aus einem Fensterelement und einem vorgesetzten Perfect-Modul, für das unterschiedliche Add-Ons (Sonnen- und Insektenschutz, Absturzsicherungen, Fensterbänke) gewählt werden können. Zusätzlich punktet das System durch geringen Fertigungs- und Montageaufwand mit hoher Gleichteileverwendung bei minimalem Materialeinsatz für das Tragwerk. www.schueco.de

[Metall 04/2026 E-Paper]