In Auftrag gegeben wurde die Restaurierung von der Landesimmobiliengesellschaft Kärnten. Der Konzertsaal – behutsam und umfassend restauriert – wurde nun als „Mittlerer Saal“ wiedereröffnet. Der Weg dazwischen war mehr als spannend, denn unter zahlreichen späteren Anstrichen entdeckte man das originale Weiß sowie Stuck und Verzierungen aus Schlagmetall in Goldoptik, die das späthistoristische Ambiente des im Jahr 1900 in Betrieb gegangenen Gebäudes nun wieder sichtbar machen.

© Saint Gobain

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Ziel der Sanierung war es, die prachtvolle Bühnenumrahmung und den Saal in ihrer ursprünglichen Gestaltung zu rekonstruieren. Nach detaillierter Bestandsaufnahme wurden historische Fotografien und Pläne herangezogen, um die Rekonstruktion gemeinsam mit Architekt Werner Thurner möglichst originalgetreu umzusetzen.

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Zu alter Form auferblüht

Das Trockenbauunternehmen Stuckatur & Innenausbau Andreas Kranabetter fertigte präzise Schablonen für die Nachbildung der Stuckformen. Dafür kam Modellgips Alfor von Saint-Gobain zum Einsatz, der die feine Detailausarbeitung der Profile ermöglichte. Ergänzend wurden spezielle Gipskarton-Formteile als Untergrund für Pilaster und Stuckprofile gefertigt und mit dem Rigips Fugen Füller Super passgenau verspachtelt.

© Saint Gobain

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Nach der Montage erfolgte die Vergoldung der Stuckelemente mit Schlagmetall durch einen Restaurator, wodurch der Saal seine glanzvolle Weiß-Gold-Ästhetik zurückerhielt. Sowohl Bauherr als auch Architekt lobten die präzise Abstimmung von Trockenbau und Stuckarbeiten, die entscheidend zu diesem hochwertigen Ergebnis beitrug.