Es waren lange Vorbereitungen und Verhandlungen und eine nicht weniger intensive Bauphase, die noch dazu im laufenden Schulbetrieb stattfinden musste. Am 13. September 2026, dem Tag vor dem eigentlichen Schulbeginn an der HTBLA Hallstatt, sollte nach allen Anstrengungen nun offiziell die Nutzungsphase beginnen dürfen. Stellvertretend für alle Mitwirkenden sowie alle Entscheidungsträger*innen, die sich zu diesem Projekt mitunter auch finanziell bekannten, versammelte man sich zur feierlichen Eröffnung.
Nochmals Schüler sein
Der Bundesinnungsmeister der Tischler Gerhard Spitzbart merkte humorig an, dass er angesichts einer solchen Unterbringungsqualität selbst nochmal den Wunsch hege, hier eine Ausbildung zu beginnen. Dem pflichtete Bildungsdirektor auch bei und erwog ebenso launig die Möglichkeit, ein Zimmer zu beziehen. Neben solch lustigen Gedankenspielen gab es auch viel Lob für die Ausbildungsqualität, das auf vielen Ebenen besondere Profil und die mitunter überregionale Bedeutung dieses Bildungsstandortes im Inneren Salzkammergut.

Dank an alle Beteiligten
Der ehemalige Bürgermeister von Hallstatt und ehemalige Heimleiter Alexander Scheutz unterstrich den Rückhalt, den Schule und Wohnheim in der Gemeinde genießen. LH-Stv. Christine Haberlander wiederum betonte besonders das Commitment des Landes Oberösterreich und unterstrich mit der investierten Summe auch noch einmal deutlich die Wertschätzung für die Bildungsarbeit, die hier in der Region geleistet wird.
Der Direktor der HTBLA Hallstatt, Christoph Preimesberger, bedankte sich für die konstruktive Zusammenarbeit und würdigte mit Architekt Erich Lengauer von SLP Architekten die Rolle guter Planung sowie Bauleitung. Schulsprecherin Shannon Escalona nahm die Anwesenden mit in eine gelungene Erzählung der Innensicht eines solchen Umbaus, bevor feierlich das rote Band zur Eröffnung durchtrennt wurde.
Fahrt über den See
Wie alle Jahre wurden im Anschluss die „Jahrlinge“ von ihren Lehrkräften und dem Direktor mit Holzbooten über den See gerudert. In heiterer Stimmung ging es gemeinsam und entspannt über den ruhigen See, wo auch die erste Nervosität der angehenden Schülerinnen und Schüler in beim gegenseitigen Kennenlernens sichtlich verflog. (gh)