Platz zwei in der Kategorie Engineering wurde für „ModulAlp – Die hochalpine Schutzhütte“ – verliehen: Lucas Eberharter und Philipp Kaserer, beide Schüler am Holztechnikum Kuchl (HTK) lösten damit ein logistisches Problem im Bergsport.

Spurlos am Berg

Der 2. Platz in der Kategorie Engineering bei Jugend Innovativ und der HTK-Award in Gold ging an die HTL-Schüler Philipp Kaserer und Lucas Eberharter (v. li.), die eine hochalpine Schutzhütte geplant und kalkuliert haben. Partnerbetrieb war Holzbau Maier.
Der 2. Platz in der Kategorie Engineering bei Jugend Innovativ und der HTK-Award in Gold ging an die HTL-Schüler Philipp Kaserer und Lucas Eberharter (v. li.), die eine hochalpine Schutzhütte geplant und kalkuliert haben. Partnerbetrieb war Holzbau Maier. © Holztechnikum Kuchl, Johanna Kanzian

Sie konstruierten eine modular aufgebaute Schutzhütte in Holzriegelbauweise, die extremen Windspitzen von bis zu 150 km/h standhält. Das Besondere: Jedes Segment wiegt unter 1.500 Kilogramm, wodurch die autarke Hütte per Helikopter ein- und komplett rückstandslos wieder ausgeflogen werden kann („Leave no Trace“). „Die Schüler haben ein sehr durchdachtes Konzept geplant und ein Modell entworfen“, erklärt Betreuungslehrer Wolfgang Plössnig. Partnerbetrieb war Holzbau Maier mit Sitz in Bramberg am Wildkogel. Die beiden Schüler haben für ihre Idee auch den HTK-Award in Gold gewonnen.

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Schaum aus dem Wald

Die Schüler Lois Oberacher und Michael Wagnest zeigen ihre Diplomarbeit mit der sie den 3. Platz bei Jugend Innovativ erreicht haben
Die Schüler Lois Oberacher und Michael Wagnest zeigen ihre Diplomarbeit mit der sie den 3. Platz bei Jugend Innovativ erreicht haben © Holztechnikum Kuchl, Christoph Kobald

Platz drei in der Kategorie Sustainability ging an den nachhaltigen Holzschaum als Alternative zu herkömmlichen Dämmstoffen: Lois Oberacher und Michael Wagnest entwickelten eine biobasierte Alternative zu erdölbasierten Schaumstoffen. Ihr „Schaum aus dem Wald“ besteht rein aus nachwachsenden, regionalen Rohstoffen wie Paulowniafasern, Stärke und Leinöl. „Der Holzschaum ist als umweltfreundlicher Dämmstoff über die Verwendung als Leichtbaumaterial für den Möbel- und Innenausbau bis hin zu ökologischen Leichtverpackungen einsetzbar“, berichtet Betreuungslehrer Herwig Gütler. Kooperationspartner beider Diplomarbeit war die FH Salzburg, Campus Kuchl. (gh)