
Die deutsche Bundesinnungsorganisation Tischler Schreiner Deutschland lädt alljährlich im Rahmen des Gestaltungswettbewerbs „Die Gute Form“ zur Kür der schönsten Gesellenstücke. Corona-bedingt fand die Preisverleihung in diesem Jahr nur virtuell statt. Im Finale des Bewerbs standen 23 sehenswerte Abschlussarbeiten. Ganz nach oben auf das Siegerpodest schaffte es Jonas Heise aus Nordrhein-Westfalen, der bei der Firma Reichenberg & Weiss in Neukirchen-Vluyn ausgebildet wurde. Er fertigte einen außergewöhnlichen Säulenschrank in Form einer „hoch-ästhetischen kinematischen Möbelskulptur, die in jeder Hinsicht herausragend ist“, wie die Jury begeistert urteilte.

Beim zweiten Platz überzeugte die Jury vor allem das Konzept: „Die wache Form, clevere Funktionen und nicht zuletzt die Ästhetik der handwerklichen Ausführung“, schwärmten die Experten über Martin Auers Anlehnmöbel. Er hat seine Ausbildung in der Schreinerei Schretzlmeier in Train/Bayern absolviert.
Komplettiert wird das Siegertreppchen durch Wolf Weingarten, ausgebildet bei Antike Möbel Eberhard Metzner in Mainz. Bei seiner originellen Tête-à-tête-Bank stach vor allem „die beeindruckende Fertigungsqualität“ heraus. Neben den Preisen für die drei Erstplatzieren wurden im Rahmen des Bewerbs noch zahlreiche weitere Sonderpreise und Belobigungen vergeben.
