Im dritten Quartal 2026 bewerten 34 Prozent der Unternehmen ihre Lage als gut oder sehr gut, nach 28 Prozent im Juli. 33 Prozent erwarten in den kommenden sechs Monaten bessere Geschäfte. Nur zehn Prozent rechnen mit einer Verschlechterung. Auch die Umsatzerwartungen steigen: 57 Prozent prognostizieren für 2026 ein nominales Plus, für 2027 sind es 62 Prozent. Die Erholung ist jedoch ungleich verteilt: Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie Medizintechnik liefern Wachstumsimpulse. Die Elektro- und Elektronikindustrie profitiert von hohen KI-Investitionen. Dagegen bleiben Automobil- und Chemieindustrie unter Druck. Das trifft auch Robotik und Automation. Dort verbessern sich zwar die Aussichten, die aktuelle Lage bleibt aber verhalten. Besonders deutlich zeigt sich die Krise am Arbeitsmarkt. Mehr als 30 Prozent der Unternehmen planen Stellenabbau, nur 18 Prozent wollen zusätzlich einstellen. Seit 2019 gingen laut VDMA rund 100.000 Arbeitsplätze verloren. Hohe Standortkosten, geopolitische Risiken und der Wettbewerb mit China bremsen die Branche. Die Botschaft der Erhebung ist klar: Der Maschinenbau stabilisiert sich – ohne Reformen bleibt der Aufschwung aber gefährdet. www.vdma.eu