„Wer derzeit investiert, erwartet mehr als nur eine Maschine“, sagt Dennis Hempelmann, Geschäftsführer bei Hedelius. „Gefragt sind Lösungen, die Produktivität erhöhen, Prozesse planbarer machen und Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig halten. Genau diesen Ansatz zeigen wir auf der AMB 2026.“
Lange und große kubische Werkstücke bearbeiten
Das diesjährige Highlight ist die Premiere der Marathon LR810, mit der Hedelius sein Automationsportfolio erweitert. Das Linearregal ist für zehn Paletten im Format 800 x 800 Millimeter und bis zu 2.000 Kilogramm Transfergewicht ausgelegt. Erstmals lassen sich damit Werkstücke mit einer Aufspannhöhen von bis zu 1.240 Millimeter automatisiert handhaben und wirtschaftlich bearbeiten. Präsentiert wird die Anlage in Kombination mit dem Langbett-Bearbeitungszentrum Tiltenta 9-2600 Marathon. Mit Verfahrwegen von 2.600 x 900 x 900 Millimeter eignet sich die Maschine für die Bearbeitung langer Bauteile sowie für große kubische Werkstücke. Besonders ist das zugrunde liegende Fertigungskonzept: Während außerhalb der regulären Schichtzeiten automatisiert gefertigt wird, bleibt die Maschinenfront tagsüber vollständig zugänglich. Komplexe Geometrien, lange oder schwere Bauteile sowie hochpräzise Bearbeitungen können weiterhin von vorne gerüstet und mitarbeiterbezogen bearbeitet werden. So lassen sich automatisierte Laufzeiten und manuelle Bearbeitungsprozesse bedarfsgerecht miteinander kombinieren. „Viele unserer Kunden suchen nach Möglichkeiten, die Maschinenverfügbarkeit auch bei großen und schweren Werkstücken zu erhöhen“, sagt Dennis Hempelmann. „Genau dafür haben wir den Marathon LR810 entwickelt. Das System erweitert die Möglichkeiten der Automation auf ein Werkstückspektrum, das bislang häufig manuell gehandhabt werden musste.“ www.hedelius.de