Ausgezeichentes Handwerk: holzArt-Designpreise vergeben

Mit dem Designwettbewerb „holzArt“ zeichnet die Landesinnung Oberösterreich besondere gestalterische Leistungen der Tischler und Holzgestalter aus.

13.09.2016
Holz
© Jasmina Rahmanovic/Cityfoto.at

Platz 1 ging an Robert Peherstorfer und sein Sideboard „3 :1“.

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Die Preisverleihung des heuer bereits zum 10. Mal durchgeführten Designwettbewerbes fand im Rahmen der Welser Herbstmesse am 9. September 2016 am Messestand der oberösterreichischen Tischlerinnung statt. „Die Welser Herbstmesse ist ein idealer Standort, um hochwertiges Design dem breiten Publikum vorzustellen. So war es für die Besucher möglich, die Eindrücke der perfekt gestalteten Stände der Gemeinschaftsausstellung der Tischler mit den Trends der ausgewählten Designerstücke unmittelbar zu vergleichen“, sagt Alois Kitzberger, Landesinnungsmeister der oberösterreichischen Tischler und Holzgestalter.

Mit dem holzArt-Preis ausgezeichnet wurden Arbeiten, die sich in Optik, Funktion und durch hohe Verarbeitungsqualität deutlich von Massen- und Serienprodukten unterscheiden. Von der Fachjury bewertet wurde die Gestaltungsidee ebenso wie Gebrauchswert samt funktionellen Details und künstlerischer Qualität, die Kreativität bei Gestaltung und Ausführung sowie die handwerkliche Ausführung. „Die Kreativität der eingereichten Stücke war hoch. Noch nie hat sich die Fachjury die Entscheidung so schwergemacht und so lange diskutiert um die drei Siegerstücke“, so Ing. Karl Mitheis, Vorsitzender der unabhängigen Fachjury.

Die Preisträger

Platz 1: Tischlermeister Robert Peherstorfer aus Kirchberg/Donau schuf „3 :1“ ein modernes, puristisches Möbelstück mit Raffinesse aus Eichenholz. Die formale Schlüssigkeit wurde mit bedachter und funktionsgerechter Materialwahl vereint. Besonders überraschte die liebevolle und gekonnte Detailausführung.

Platz 2: Die Outdoor-Küche Opus, designt und gefertigt von Tischlermeister Bernhard Ebner aus Haslach. Das modulare Küchenkonzept beeindruckte mit Form und Funktion und setzt den formal minimalistischen Ansatz bis ins letzte Detail konsequent um. Ein Möbel am Puls der Zeit.

Platz 3: Alexander Haas, St. Roman, für seinen „Prayer Desk“, einem repräsentativen Gebetstisch. Ein formal spannendes Möbel, das durch seine dezente Material- und Farbauswahl würdig und ruhig anmutet. Die herausfordernde Aufgabe eine Verbindung von Schreibtisch und Altar zu schaffen, wurde sehr gut gelöst. Ein sehr mutiges Möbel, da es historische Formen zitiert, also nicht der Mode oder dem Zeitgeist unterliegt.

Anerkennungspreis Holzgestaltende Gewerbe:
Armin Wallner, Neuzeug, für einen Herzerl-Ring aus Ahorn.

Tischler

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