„Nach einem durchwachsenen Mai gewann die Entwicklung im produzierenden Bereich im Juni 2026 wieder spürbar an Dynamik. Die Umsätze der österreichischen Industrie stiegen um 10,8 Prozent auf 28,8 Milliarden Euro. Erste Anzeichen einer Trendwende zeigten sich auch im Bau. Mit einer Umsatzsteigerung um 8,6 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro gab es im Juni seit längerer Zeit wieder ein kräftiges Plus.“ Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria kann endlich mal wieder mit einer positiven Nachricht für die Bauwirtschaf aufwarten.
Mehr Umsatz, weniger Beschäftigte
Insgesamt stiegen Umsatzerlöse des produzierenden Bereichs – Industrie und Bau gemeinsam – im Juni um 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Laut Statistik Austria setzte ein Unternehmen des produzierenden Bereichs mit durchschnittlich 12 Mitarbeiter*innen im Juni 2026 rund 430 000 Euro um. Sowohl in der Industrie (−1,3 Prozent) als auch im Bau (−1,8 Prozent) war im Juni 2026 die Beschäftigung rückläufig. Gleichzeitig stiegen die geleisteten Arbeitsstunden in beiden Bereichen deutlich (+5,7 und +2,7 Prozent).