Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte mich vorerst bei allen bedanken, die uns als Interessensvertretung unterstützen, eine unbürokratische Lösung unseren Mitgliedsbetrieben der Dachdecker, Glaser und Spengler zu ermöglichen.
Die Devise lautet: Vermeiden Sie sozialen Kontakt und nutzen Sie jetzt mehr denn je die modernen Medien. Durch diese haben wir die Möglichkeit, an Ihre Betriebe gesicherte Informationen schnell und effizient weiterzuleiten.
Aus meiner Sicht ist es unerlässlich, keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen. Die von der Bundesregierung, in Abstimmung mit den Sozialpartnern geschaffenen Möglichkeiten, sind für den Einzelbetrieb individuell so zu gestalten, dass weder ein Schaden an der Betriebsstruktur noch eine Benachteiligung der Mitarbeiter folgt.
Jetzt überlegt gesetzte Handlungen können wesentlich dazu beitragen, ein Weiterarbeiten nach dieser Krise zu gewähren. Ganz wesentlich erscheint mir, dass sämtliche Entscheidungen immer unter Einbeziehung der Mitarbeiter getroffen werden.
Denn eines sollte man jetzt mehr denn je beachten, dass Profiterzielung um jeden Preis eine kurzsichtige und auf Dauer nicht durchzuhaltende Lösung darstellt.
Im Hinblick auf die Zukunft sollte unbedingt die Überlegung angestellt werden: Wie können zukunftsfähige Strukturen in Einklang mit menschlichen Arbeitsbedingungen gebracht werden. Es sollte unbedingt vermieden werden, dass liegen gebliebene Aufträge nach dieser schwierigen Zeit schnell, unüberlegt und fehlerbehaftet aufgearbeitet werden.
Abschließend der Hinweis, dass sämtliche gesicherten Maßnahmen auf der Homepage der Bundesinnung sowie Homepages der Landesinnungen zur Verfügung stehen.
Ich wünsche den österreichischen Dachdecker-, Glaser- und Spenglerbetrieben bei ihren Entscheidungen ein gutes Gelingen. In diesem Sinne – bleiben Sie gesund in dieser herausfordernden Zeit.

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Mit freundlichen Grüßen

Othmar Berner
Bundesinnungsmeister der Dachdecker, Glaser und Spengler Österreichs