Im Mittelpunkt der Erweiterung steht die Kreislauffähigkeit der PU-basierten Werkstoffe. Die neue, digital gesteuerte und vollautomatisierte Anlage soll die Ressourceneffizienz weiter erhöhen und die CO₂-Emissionen der Produktion reduzieren. Auf der neuen Anlage können bis zu 90 Prozent der Sekundärrohstoffe für die Herstellung genutzt werden

Parallel wurde die gesamte „Purenit“-Produktion nach dem internationalen ISCC-PLUS-Standard zertifiziert. Damit schafft Puren die Grundlage für den Einsatz biozirkulärer Bindemittel von Covestro. Nach Unternehmensangaben kann der Product Carbon Footprint von „Purenit“ dadurch – bei unveränderter technischer Leistungsfähigkeit – in einer Cradle-to-Gate-Betrachtung um bis zu zwei Drittel reduziert werden.

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Über 40 Grad im Freien: Warum eine Lösung für kühle Räume im Beton liegt
41,2 Grad im August 2026. So heiß war es in Österreich noch nie. Architekturbüros und Bauträger stehen vor der Frage: Wie bleiben Wohnungen und Büros kühl, ohne dass Klimageräte den Strombedarf hochtreiben?

Bei der Einweihung am 17. September 2026 diskutierten Vertreter aus Politik, Industrie und Forschung zudem über Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und Klimawandel. Andreas Holm vom Forschungsinstitut für Wärmeschutz betonte dabei die Bedeutung einer energetisch optimierten Gebäudehülle für die Wärmewende.

Für eine koordinierte Kreislaufwirtschaft mit hochwertigen PU-Material-Reststoffen hat die Puren GmbH bereits vor einigen Jahren mit „Next Step PU“ ein entsprechendes Konzept vorgelegt. Es beschreibt eine qualitätsgeprüfte, europaweite Rückführung und Weiterverarbeitung von PU-Reststoffen. Im Jahr 2025 wurde ein erstes Pilotprojekt in Berlin (D) gestartet: Ein Rücknahmeservice exklusiv für das Stadtgebiet Berlin, Potsdam und das Berliner Umland. Ein stufenweiser Ausbau wird angestrebt.
(bt)