Die Bauwirtschaft steht unter Druck. Wie sich die Rahmenbedingungen verbessern lassen und welche Lösungsansätze gefragt sind, diskutierten rund 100 Entscheider*innen bei Wienerberger Connect 2026. Das zweitägige Treffen bot Raum für den branchenübergreifenden Austausch und die Auseinandersetzung mit aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen.

Ein Schwerpunkt war die Podiumsdiskussion „Bauen am Limit: Wer bremst – wer ermöglicht?“. Dabei beleuchteten Josef Muchitsch, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz, Ricardo-José Vybiral, CEO des KSV 1870, Oliver Picek, Chefökonom des Momentum-Instituts, und Markus Blumauer, Commercial Director von Wienerberger Österreich, die Situation aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Diskussion machte deutlich, wie eng die Herausforderungen der Bauwirtschaft miteinander verbunden sind und wie wichtig der Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft für tragfähige Lösungen ist.

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Innovationen und Zukunftsthemen

Neben der aktuellen Marktlage standen Innovationen und Zukunftsthemen von Wienerberger und Pipelife auf dem Programm. Im Fokus waren dabei nicht nur einzelne Produkte, sondern auch die Frage, welche Lösungen die Bau- und Infrastrukturbranche künftig stärken können.

Zusätzliche Impulse lieferten die Keynotes der deutschen Moderatorin und Bestsellerautorin Nena Brockhaus sowie des Schweizer Speakers Urs Meier. Brockhaus beschäftigte sich mit Erfahrungen und Generationen, Meier mit Entscheidungen unter Druck. Der ehemalige FIFA-Top-Schiedsrichter brachte dazu Erfahrungen aus seiner Tätigkeit als Unternehmer und ZDF-Fußballexperte ein.

Auch Vertreter*innen österreichischer Unternehmen nutzten die Veranstaltung für den Austausch. Zu den Teilnehmer*innen zählten unter anderem Rene Kaltenbacher (Sochor), Robert Grieshofer (C. Bergmann), Margit und Josef Gasser (Lieb Bau), Birgit Poschauko (ABA), Florian Hannak (Bauzentrum Hannak), Jürgen Kloibhofer (AustroDach), Volker Grill (Dach und Wand), Ewald Kronheim (Kormann) und Hans-Peter Schöll (Schöll Bau).

Wienerberger Connect setzte damit auf den persönlichen Dialog über aktuelle Branchenfragen und mögliche Zukunftsperspektiven für die Bauwirtschaft.
(bt)