Von 10. bis 13. Februar 2026 diskutieren Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen die Zukunft lokaler Bautraditionen im Spannungsfeld von Klimawandel, Technik und gesellschaftlichem Wandel.
Der Klimawandel stellt historisch gewachsene Baukulturen vor neue Herausforderungen. Das Symposium beleuchtet, wie sich lokale Bautraditionen in verschiedenen Regionen über Jahrhunderte an klimatische Bedingungen angepasst haben und welche Transformationen aktuell zu beobachten sind. Im Fokus stehen dabei sowohl historische Entwicklungen als auch gegenwärtige Risiken und Verwundbarkeiten traditioneller Bauweisen.

Lokale Baukulturen im globalen Vergleich

Einen thematischen Schwerpunkt bilden Bergregionen, insbesondere die Alpen und der Himalaya. Anhand dieser Beispiele zeigen die Vortragenden, wie Klima, verfügbare Materialien, soziale Organisation und technisches Wissen lokale Architektur geprägt haben. Ergänzend werden weitere Berg- und Klimazonen einbezogen, um die Erkenntnisse in einen globalen Zusammenhang zu stellen.
Diskutiert werden auch innovative Ansätze, wie traditionelles Bauwissen zur Entwicklung klimaresilienter Architektur beitragen kann. Ziel ist es, lokale Bautraditionen nicht nur als kulturelles Erbe zu verstehen, sondern als Ressource für nachhaltiges Bauen im 21. Jahrhundert.

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Forschung im Rahmen eines ERC-Projekts

Das Symposium ist Teil des ERC-Projekts „Climate and Contemporary Transformations of Vernacular Architecture: Interaction, Effects and Perspectives“. Das Forschungsprojekt untersucht interdisziplinär die Wechselwirkungen zwischen Klima, Gesellschaft und traditioneller Architektur sowie deren Bedeutung für aktuelle und zukünftige Baupraktiken. Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Postsparkasse-Gebäude in Wien statt. Veranstaltungsort sind die Seminarräume 5B.1 und 5B.2 am Georg-Coch-Platz.