Lohnfertigung

Gleitender Eintritt

Oberflächenbehandlung
15.09.2023

Von: Redaktion Metall
Aktualisiert am 29.01.2024
Oberflächenbearbeitung
Oberflächenbearbeitung der Schließzylinder.

Das Familienunternehmen EVVA fertigt mechanische und elektronische Zutrittssysteme. Daher müssen alle Bauteile reibungslos und leichtgängig über viele Jahre hinweg funktionieren. Neben der hohen Qualität spielen auch der optische Anspruch und die Haptik der Produkte eine wichtige Rolle. Hierfür vertraut man seit vielen Jahren auf die Rösler-Oberflächentechnik. Ein wesentlicher Teil dieser Partnerschaft besteht in der Verwendung von diversen Rösler-Anlagen, die bei EVVA für qualitative Oberflächenbearbeitungsverfahren zum Einsatz kommen.

EVVA Schnittzylinder
Für die Bearbeitung der Oberflächen kommen Technologien wie das Sandstrahlen und Gleitschleifen zum Einsatz.

Mehrere Technologien im Einsatz

Technologien wie das Sandstrahlen, Gleitschleifen sowie der dazugehörigen Wasseraufbereitung und selbst das Trocknen der Werkstücke erfolgt in Rösler-Maschinen. Man überlässt nichts dem Zufall und vertraut hier ganz dem "hervorragenden Service von Rösler", wie Thomas Reidl sagt, Abteilungsleiter für Oberflächentechnik bei EVVA. Während die Schließzylinderteile- und Schlüsselfertigung im eigenen Haus stattfindet, werden andere Bauteile in einer Kooperation mit dem Rösler SFC Surface Finishing Center, das Lohnfertigungszentrum für Oberflächentechnik in Wien, bearbeitet. Die langjährige Partnerschaft hat sich durch Innovationen beider Unternehmen und stetiger Liefertreue sowie anhaltender Qualität der Bauteile bezahlt gemacht. Ein wichtiger Aspekt in der Funktionalität vieler EVVA-Bauteile ist unter anderem deren Leichtgängigkeit, welche mittels Gleitschlifftechnik erreicht wird. Im Rösler Lohnbetrieb werden hierfür diverse Bauteile geglättet und zum Glänzen gebracht. Dabei werden vom einfachen Entgraten mittels Fliehkraftschleifanlage (FKS) bis hin zum Hochglanzpolieren im einzigartigen Rösler Keramo-Finishverfahren alle Raffinessen der Prozessmöglichkeit ausgeschöpft.

Um den optischen Ansprüchen und den individuellen Wünschen der Kunden gerecht zu werden, setzt man auf die Rösler-Strahltechnologie auch bekannt unter dem Synonym "Sandstrahlen". Ob homogene, feine, sanfte Oberflächen oder griffigere Strukturen -mit den unterschiedlichen Oberflächenbearbeitungsanlagen von Rösler kann annähernd alles erreicht werden.

Für EVVA kommen je nach Bauteil verschiedene Strahlmittel und Trägermedien zum Einsatz, von Glasperlen bis zum nicht rostenden Edelstahlstrahlmittel werden spezifische Oberflächen realisiert. Die feinen Glasperlen werden in halbautomatisierten Druckluft-Strahlkabinen, welche mit Injektor-Prinzip arbeiten, eingesetzt. Des Weiteren kommen auch rationelle Turbinenstrahlanlagen (= ehemals Schleuderradanlagen genannt) zum Einsatz, welche sich durch besondere Wirtschaftlichkeit und Automatisierung, sowie dem Einsatz durch patentierte Rösler Turbinen, auszeichnen.

Rösler bietet in Wien seit über 20 Jahren professionelle Oberflächenbearbeitungen als Dienstleistung im Lohnbetrieb an. Ein umfangreicher Maschinenpark ermöglicht die Bearbeitung von Prototypen bis hin zu Großserien. (gw)

(Quelle: METALL 5/2023)

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