Welche architektonischen Erzählungen stecken in Puppenhäusern, nach welchen Leitlinien wachsen Städte in Computerspielen und was für Gebäude bieten Ego-Shootern Schutz vor Angreifern? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das AzW im Rahmen einer Ausstellung rund um das „architektonische Spiel“.

Architekturspiele sind zweifelsohne Teil unseres kulturellen und technischen Erbes. Sie sind aus Holz, Metall oder Karton, andere werden auf Computern oder Konsolen gespielt. Hybride Varianten machen aus der Stadt selbst ein Spiel und öffnen Schnittstellen zu parallelen Welten. Architekturspiele sind aber auch Teil der Sozialgeschichte. Als ausdrucksstarke Form der populären Kultur vermitteln sie, wie wir unsere gebaute Umwelt wahrnehmen und wie wir sie uns anders vorstellen könnten.

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Leichtes Metall, gewichtige Fragen: ALUMINIUM 2026 in den Startlöchern
In wenigen Wochen wird Düsseldorf zum Treffpunkt der internationalen Aluminiumindustrie. Vom 6. bis 8. Oktober 2026 bringt die ALUMINIUM mehr als 800 Aussteller und über 21.000 Fachbesucher aus mehr als 100 Ländern zusammen – entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von Rohstoffen und Halbzeugen über Maschinen, Anlagen und Oberflächentechnik bis zu Recycling.

Die Ausstellung präsentiert Spiele und Reflexionen über Spiele. Die Exponate, viele davon interaktiv, stammen von Architekt*innen, Künstler*innen und Spieleentwickler*innen. Besucher*innen können Stadtrundgänge durch Computerspiele machen, virtuell am Londoner Immobilienmarkt teilnehmen, Puppenhäuser als schaurige Dramolette erleben oder gemeinsam mit anderen ganze Stadtviertel bauen. Spiele arbeiten nicht nur mit Architektur, sie halten den Menschen immer auch einen Spiegel vor.

Von 17. März bis 5. September 2022

Architekturzentrum Wien
Museumsplatz 1
1070 Wien

Mehr Informationen:
Architekturzentrum Wien