„Die Anforderungen an die innerbetriebliche Logistik steigen stetig. Größere Sortimentsvielfalt, steigende Pickzahlen und der zunehmende Fachkräftemangel machen effiziente und automatisierte Prozesse immer wichtiger.“ So kommentiert Sanitärgroßhändler Holter den Bau eines neue automatisierten Kleinteilelagers am Standort Wels. Es soll eine „optimale Nutzung der Lagerfläche bei gleichzeitig hoher Auslager- und Kommissionierleistung“ ermöglichen.
800 statt 2.200
Während Kleinteile bisher auf rund 2.200 m² gelagert wurden, benötigt das neue Autostore-System nach Auskunft von Holter künftig nur noch etwa 800 m². Die gesamte Halle solle eine Fläche von 1.600 m² umfassen und biete ausreichende Kapazitäten für zukünftige Erweiterungen. Das System basiere auf dem „Ware-zur-Person-Prinzip“. Die benötigten Artikel „werden dabei in Behältern von Robotern zu den Kommissionierstationen transportiert, wodurch sich Wege und Prozesse deutlich verkürzen“, so das Unternehmen.
„Mit dem automatisierten Kleinteilelager steigern wir nicht nur unsere Effizienz, sondern schaffen auch ergonomischere Arbeitsplätze. Die Mitarbeitenden werden von langen Wegstrecken entlastet und können sich stärker auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren“, sagt Lukas Vormair, Ressortleiter Logistik bei Holter.

Das platzsparende Lagersystem „reduziert den Flächenbedarf deutlich und sorgt für eine höhere Pickleistung, geringere Fehlerquoten und schnellere Abläufe“, erklärt man ei Holter. „Darüber hinaus erhöht die Automatisierung die Flexibilität im Personaleinsatz und unterstützt das Unternehmen im Umgang mit dem zunehmenden Fachkräftemangel.“
Die Bauzeit für das neue Lager beträgt rund 12 Monate. Das Investitionsvolumen liegt bei 12 Millionen Euro. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2027 geplant.
„Mit dem Autostore investieren wir nicht nur in modernste Logistik, sondern in die Zukunft unseres Unternehmens. Wir glauben an den Standort Wels, an den Wirtschaftsstandort Österreich und an die Zukunft unserer Branche“, meint Holter-Geschäftsführer Markus Steinbrecher. „Mehr Produktivität bedeutet für uns, auch in den kommenden Jahrzehnten ein verlässlicher Partner für unsere Kund:innen und ein starker Arbeitgeber zu sein, gerade in einer Zeit, in der die Energie- und Wärmewende enorme Chancen eröffnet.“