Sie kommt in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz – dort, wo im Bereich der Klima- und Lüftungstechnik besonders hohe Ansprüche an die Hygiene gestellt werden. Die Rede ist von der Baureihe Hyg Cond vom deutschen Hersteller Berliner Luft Technik. Die Geräte sind in einer Hygieneausführung lieferbar und können zusätzlich mit speziellen Filtern ausgestattet werden. „Außenluft muss in der Regel nicht entkeimt werden. Der Fokus bei den Geräten für die Industrie- und Prozesslufttechnik liegt vielmehr darauf, die Luft für die weitere Verarbeitung möglichst partikelarm zu halten“, sagt Stefan Neupetsch, Group Product Manager bei Berliner Luft. Diesem Ansatz folgt Hyg Cond. Die raumlufttechnischen Geräte der Baureihe sind modular aufgebaut und erfüllen höchste Hygieneansprüche bei gleichzeitig bewährten thermischen, mechanischen und akustischen Gehäuseeigenschaften.

Für die Hygieneanforderungen in der Lebensmittelproduktion und in Reinräumen sind die Hyg Cond-Geräte in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Berliner Luft Technik passt die Geräte den örtlichen Gegebenheiten an. Auch die Materialqualität ist wählbar – ob Außen verzinkt-beschichtet und Innen in Edelstahlausführung (V2A oder V4A), bestimmen die Kunden.

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Zusätzlich können die Geräte mit unterschiedlichen Filtern und Kleinstpartikelabscheidern ausgestattet werden. „Die Anforderungen sind ganz unterschiedlich. Jüngst haben wir für eine Großbäckerei für glutenfreies Brot und Brotersatzprodukte ein Umluftgerät zum Kühlen der Backwaren realisiert. Die Vorgaben waren klar: Durch den reinen Umluftbetrieb wird die Kühlfunktion ganzjährig benötigt. Aus energetischen Gründen sollte aber eine freie Kühlung genutzt werden“, erklärt Neupetsch.

Eine Herausforderung waren auch die beengten Platzverhältnisse. Geliefert und in Betrieb genommen haben die Experten von Berliner LuftT echnik schließlich eine Hyg Cond-RLT-Anlage in Hygieneausführung nach DIN 1946-4 mit mehrstufigen Filtern inklusive H14-Hepa-Filter und entsprechender Mess-, Steuer- und Regeltechnik (MSR). Die Zu- und Abluft wird über eine Mischkammer geregelt. Die effizienten EC-Ventilatoren wurden platzsparend in einer 3×3-Fanwall installiert. Eine Besonderheit gab es bei der Verkabelung zu beachten: „Um einen optimalen Reinigungsprozess gewährleisten zu können, durften wir maximal drei Kabel miteinander bündeln“, so Neupetsch.