Bei der Lektüre des ein oder anderen Lifestyle-Magazins könnte man den Eindruck gewinnen, dass die Stadtflucht groß im Kommen ist. „Die Realität sieht anders aus“, meint man beim Sanitärspezialisten Hansgrohe. „EU-weit leben gut 75 Prozent der Menschen in den urbanen Zentren – und machen auch keine Anstalten, von dort wegzuziehen.“ Die Folge: Der Wohnraum in den Städten wird immer knapper und teurer. Die nächste Konsequenz: Die Wohnungen werden tendenziell kleiner. Die Dritte: Es wird gespart – vor allem beim Bad. „Warum Fläche und Geld für einen Raum opfern, der ohnehin nur ein paar Minuten am Tag genutzt wird?“, zitiert Hansgrohe den Gedankengang viele Planer*innen und Nutzer*innen.

Weniger ist mehr

Der Trend zu Klein- und Kleinstbädern, die weniger als fünf oder sechs Quadratmeter Nutzfläche haben ist daher ungebrochen. Gleichzeitig haben die Menschen große Ansprüche. Trotz beengter Verhältnisse will man sich im Bad wohlfühlen. „Kleine Badezimmer wohnlich zu gestalten, ist die Königsdisziplin der Innenarchitektur. Aber mit ein wenig Kreativität, den richtigen Materialien und hochwertigem Zubehör ist selbst im kleinsten Bad alles möglich“, sagt Hansgrohe Badexpertin Natascha Beha.

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Platzsparendes WC-Modul von Tece.
Platzsparendes WC-Modul von Tece. © Tece

„Aufgrund steigender Quadratmeterpreise werden Wohnflächen zunehmend kompakter. Damit wächst auch die Herausforderung, auf begrenztem Raum Funktionalität, Komfort und Individualität miteinander zu verbinden. Gefragt sind daher innovative Lösungen, die eine flexible Raumgestaltung ermöglichen und gleichzeitig den gewünschten Nutzen bieten“, bestätigen die Expert*innen von Tece. Sie beobachten „mittlerweile ein hohes Maß an Kreativität bei der Planung und Gestaltung von Kleinstbädern – nicht zuletzt durch neue Produktideen und platzsparende Lösungen der Hersteller“. Das Bad werde trotz geringer Grundfläche zunehmend als „individueller und hochwertig gestalteter Wohnbereich“ verstanden.

Klein aber großzügig

„Gerade bei kleinen Bädern geht der Trend zu einer möglichst großzügigen, offenen und zugleich komfortablen Gestaltung. Jeder Zentimeter soll optimal genutzt werden, ohne dass der Raum überladen wirkt. Gefragt sind deshalb flexible und platzsparende Lösungen, die Funktionalität, Komfort und modernes Design miteinander verbinden“, beschreibt man bei Artweger die Herausforderungen an die Zwerge unter den Bädern.

Lösungen von Hansgrohe: Bei der Planung die Weichen stellen,.
Lösungen von Hansgrohe: Bei der Planung die Weichen stellen,. © Hansgrohe

Der Hersteller weist zudem auf einen weiteren Aspekt hin: „Ein wichtiger Trend ist außerdem die komfortable und möglichst barrierearme Badgestaltung. Auch auf kleinem Raum wünschen sich Kunden großzügige, schwellenlose Duschbereiche und ausreichend Bewegungsfreiheit“, so Artweger. „Transparente Glasflächen, reduzierte Konstruktionen und flexible Türelemente tragen dazu bei, dass kleine Bäder optisch größer und heller wirken.“

Immer individueller

Gleichzeitig werde das Bad immer individueller und solle sich an die persönlichen Bedürfnisse und unterschiedliche Lebenssituationen anpassen lassen. Das Fazit von Artweger: „Gerade im Kleinstbad sind deshalb Lösungen gefragt, die den vorhandenen Raum flexibel nutzen und bei Bedarf wieder freigeben. Das Bad wird damit nicht nur funktionaler, sondern auch langfristig komfortabler und zukunftsfähiger.“

Hansa bietet Unterputzsysteme  wie die Hansa Bluebox.
Hansa bietet Unterputzsysteme wie die Hansa Bluebox. © Hansa

Mitbewerber Hansa unterstreicht ebenfalls die besonderen Anforderungen an Kleinstbäder und kompakte Gäste-WCs in Bezug auf Planung und Ausstattung: „Auf begrenzter Fläche sollen möglichst viel Komfort, Funktionalität und eine hochwertige Gestaltung zusammenkommen. Entsprechend gewinnen Lösungen an Bedeutung, die wenig Raum beanspruchen und gleichzeitig gestalterische Freiheit ermöglichen“, so Hansa.

Weniger sichtbare Technik

Ein wichtiger Trend sei dabei die Reduktion sichtbarer Technik. „Unterputzlösungen schaffen ein ruhiges, aufgeräumtes Erscheinungsbild und können insbesondere in kleinen Bädern dazu beitragen, den vorhandenen Raum optisch weniger kleinteilig wirken zu lassen. Gefragt sind außerdem schlanke, kompakte Armaturen mit geringer Ausladung, die sich für kleine Waschtische und schmale Waschplätze eignen.“

Gleichzeitig steigt auch aus Sicht der Expert*innen von Hansa der Anspruch an die Flexibilität der Ausstattung. „Auch auf kleiner Fläche möchten Nutzer nicht auf eine individuelle Gestaltung und zeitgemäßen Bedienkomfort verzichten. Lösungen, die unterschiedliche Designs und Funktionen auf einer technischen Basis ermöglichen, unterstützen dabei eine langfristig flexible Badplanung.“

Mehr Komfort

„Der Anspruch an Komfort im Bad wächst und das völlig unabhängig der Quadratmeterzahl“, bestätigt Erdogan Demirci, Verkaufsleiter Österreich bei HSK. Er drückt sich klar aus: „Die ungemütliche Nasszelle, aus der man sich möglichst schnell wieder herausbewegen will, hat ausgedient. Auch auf kleinstem Raum wünschen sich Kundinnen und Kunden heute ein echtes Wohlfühlbad.“

Atelier Plan Schiebetür für HSK: besonders platzsparend.
Atelier Plan Schiebetür für HSK: besonders platzsparend. © HSK

Genau darin liegt für ihn der spannendste Trend: „Clevere, individuelle Lösungen, die aus jedem noch so schwierigen Grundriss das Optimum herausholen und dabei buchstäblich jeden Quadratzentimeter sinnvoll nutzen.“ Das beginne bei der leichtgängigen Betätigung von Duschen und Badmöbeln und reiche bis hin zu wohliger Wärme und kuschlig vorgewärmten Handtüchern. „Das Kleinstbad wird zunehmend vom reinen Zweckraum zum durchdachten Rückzugsort und diese Entwicklung unterstützen wir mit unseren Produkten ganz gezielt“, meint Demirci.

Bad als Rückzugsort

Eine große Rolle, um auch das kleinste Bad zu besagten Rückzugswort zu machen, spielt aus Sicht von Villeroy & Boch das Thema Farbe und Akzente: „Ein kleines Bad bietet eine gute Möglichkeit, eine persönliche Note zu verleihen. Aufgrund der geringeren Quadratmeterzahl sind Gestaltung und Renovierung verhältnismäßig günstig. Weiß-, Sand- und Grautöne sowie Pastellfarben lassen das Badezimmer optisch größer wirken, aber auch Mut zur Farbe kommt gut an“, nennt der Anbieter ein ganz pragmatisches Argument. „Eine ausgefallene Wandgestaltung oder exklusive Fliesen verschlingen hier weniger Budget und mit farbiger Badkeramik lässt sich ein ganz persönlicher Stil kreieren.“

Perfekte Produktauswahl

Wichtig sei die perfekte Produktauswahl, um den Raum optimal zu nutzen. „WCs mit reduzierter Ausladung, schmalere Waschbecken mit seitlichen Armaturen und flexible Duschwannen sind für das Kleinstbad unverzichtbar, denn es kommt hier auf jeden Zentimeter an.“ Wichtig sei auch, mit geeigneten Waschbeckenunterschränken sowie Hochschränken und Wandregalen den geeigneten Stauraum zu schaffen.

Flacher Elektroheizkörper Credo Half flat von Kermi: besonders gefragt.
Flacher Elektroheizkörper Credo Half flat von Kermi: besonders gefragt. © Kermi GmbH

Die Bedeutung der Farbe betont auch Jürgen Mathe, Product Sales Manager Designheizkörper bei Kermi. „Farbe ist aktuell ein wichtiges Thema. Ein pastellfarbener Heizkörper im Bad, wie zum Beispiel in den Farbtönen Tranquil oder Pearl aus unserer Farbedition Pastell, setzt definitiv ein Statement“, meint er.

Meistens doch Weiß

Man habe allerdings folgende Erfahrung gemacht: „Wer sich langfristig für ein Premium-Produkt entscheidet, zögert oft bei extravaganten Farben. Meist wird Farbe eher über die Wandgestaltung oder Accessoires eingebracht. So bleibt das Gesamtdesign flexibel, klassisch und zeitlos, während der Heizkörper durch seine Formsprache überzeugt.“ Den höchsten Farbanteil nach Weiß mit rund 85 Prozent hätten Schwarz-Matt und Anthrazit.

Großes Potenzial sieht Mathe für den Elektro-Badheizkörper. „Dem Elektro-Badheizkörper gehört mit Sicherheit die Zukunft.“ Dennoch lebe die Branche derzeit stark von Renovierungen, in denen der Warmwasserbetrieb weiterhin eine große Rolle spielt. „Bei unserem Regler-Portfolio mit den Elektro-Sets FWS, WWS und WRS verfolgen wir einen praxisorientierten Ansatz mit bewährter Technik, einfacher Inbetriebnahme und hoher Alltagstauglichkeit.“

Drei Fragen

Aus Sicht von Hansgrohe-Badexpertin Beha sollte man sich bei der Planung eines kleinen Bades vor allem drei zentrale Fragen stellen, deren Beantwortung den weiteren Kurs festlegt. Nummer eines: Soll eine Badewanne eingebaut werden? „Bereits auf vier Quadratmetern kommen Badewannen infrage. Allerdings verschlingt der Zuber auch jede Menge Platz“, führt Beha aus. „Sind Sie also eher Dusch- als Bademensch, dann eröffnet sich Ihnen hier die Chance auf den maximalen Raumgewinn. Möchten Sie dagegen keinesfalls auf Ihre geliebte Wanne verzichten, dann entscheiden Sie sich entweder für die Kombination aus Dusche und Badewanne, in Fachkreisen auch Duschbadewanne genannt, oder für eine Raumsparbadewanne, falls Sie Dusche und Badewanne lieber getrennt halten möchten.“

Hansgrohe: Auch mit Accessoires lässt sich Platz sparen.
Hansgrohe: Auch mit Accessoires lässt sich Platz sparen. © Hansgrohe

Frage Nummer zwei lautet: Kommt das WC mit ins Badezimmer? „Immer häufiger halten Menschen Badezimmer und WC getrennt. Zum einen aus ganz praktischen Gründen: Gemeinsam mit dem Partner Zähneputzen ist ein schönes Morgenritual. Sich die Zähne zu putzen, während er auf der Toilette sitzt, ist dagegen eher ein Akt der Verzweiflung“, so Beha. Zum anderen spare ein separiertes WC viel Platz und schaffe Raum für mehr Komfort. Beha: „Sollte sich Ihnen also die Möglichkeit bieten, die Toilette in einem eigenen kleinen Zimmer unterzubringen, dann nutzen Sie sie.

Licht ist wichtig

Schließlich die dritte Frage bei der Planung aus Sicht der Hansgrohe-Expertin: Wo sollen Lampen installiert werden? Auch die Kabelverlegung gehört ihrer Meinung nach bei der Planung eines Badezimmers zu den Grundsatzentscheidungen. „Denn wenn die Strippen einmal liegen, lassen sie sich nur mit großem Aufwand nachträglich erweitern. Machen Sie sich also frühzeitig Gedanken über Ihr Lichtkonzept.“

Bei Kaldewei hat man sich viel Gedanken zum Thema Barrierefreiheit gemacht. Mit der Cayonoplan Multispace bietet der Hersteller eine Duschlösung speziell für das barrierefreie Badezimmer – auch auf beengten Verhältnissen. „Die bodenebene Dusche aus nachhaltiger Stahl-Emaille ist die erste vom TÜV Rheinland nach DIN Certco zertifizierte Duschfläche, die barrierefreies Bauen nach DIN 18040-2 ermöglicht und mit bis zu 60 Prozent in die Bewegungsfläche des Bades eingeplant werden kann“, so Kaldewei. „Dadurch wird der Bewegungskomfort im Bad vergrößert und selbst kleine Bäder mit nur vier Quadratmetern Größe lassen sich so in einen barrierefreien Wohlfühlort verwandeln.“

Leise oder ganz leise

Die Cayonoplan Multispace hat eine Größe von 120 x 120 Zentimeter und wird in allen Farben der Coordinated Colours Collection angeboten. Sie ist serienmäßig mit der rutschhemmenden Oberfläche Secure Plus ausgestattet und gewährleistet eine Rutschhemmung nach Bewertungsgruppe B. „Um den besonderen Anforderungen an die Trittschalldämmung in barrierefreien Bädern Rechnung zu tragen“, gibt es laut Hersteller die Duschfläche in zwei verschiedenen Produktvarianten – mit einer normalen Trittschalldämmung 25 Dezibel und mit erhöhter Trittschalldämmung 30 Dezibel.

Tece hat speziell für Kleinstbäder ein eigenes WC-Modul entwickelt. „Das einzigartig schmale WC-Modul ermöglicht neue Anordnungen und schafft dadurch zusätzlichen Gestaltungsspielraum im Raum“, so der Anbieter. Gleichzeitig lasse es sich mit der gesamten Palette unserer Betätigungsplatten kombinieren. Ein weiteres Highlight sei ein nur 750 Millimeter hohes WC-Modul. „Es kann beispielsweise mit der Betätigungsplatte in eine Ablage des Waschtisches integriert werden und eröffnet damit zusätzliche Möglichkeiten bei der Gestaltung kleiner Bäder.“

Gezielt für Kleinstbäder

Auch unsere neue Duschrinnenserie Tecedrainway eigne sich „hervorragend“ für Kleinstbäder. „Das besonders schmale und feine Design fügt sich dezent in die Duschfläche ein und kann unauffällig und edel an der Wand montiert werden.“ So verbinde Tecedrainway „eine hochwertige, elegante Optik mit einer platzsparenden Gestaltung – ideal für kleine Bäder, bei denen jeder Zentimeter zählt“.

Kermi-Designheizkörper-Experte Mathe verweist auf die „aktuell besonders gefragten“ Heizkörper Credo Half flat und Niva. Credo Half flat überzeuge mit seinen flachen Querrohren und der seitlich offenen Ausführung, die das einfache Einführen und Aufhängen von Handtüchern ermöglicht. Niva wiederum stehe für eine klare, schlichte Formsprache und eine schnelle Wärmeabgabe. „Damit eignet er sich besonders gut für moderne Niedertemperatursysteme“, sagt Mathe.

Flaches Alu

In Kleinstbädern seien die Aluminium-Heizkörper wie Oni und Ineo die ideale Wahl. Das besonders flache Design von Oni mit einer nur 8 Millimeter starken Frontplatte und die von vorne nicht sichtbare Befestigung lassen das Modell laut Mathe an der Wand besonders leicht wirken. „Abgerundete Kanten und integrierte Handtuchaussparungen unterstreichen die funktionale wie auch elegante Optik“, so der Kermi-Manager. „Charakteristisches Merkmal des Ineo wiederum ist die moderne flächige Front mit einer seitlichen Aussparung, die sich sanft nach vorne wölbt und als Handtuchhalter dient.“

Kollektion Ecora von Villeroy & Boch: Raum perfekt nutzen.
Kollektion Ecora von Villeroy & Boch: Raum perfekt nutzen. © Villeroy & Boch

Villeroy & Boch bietet mit der Duschwanne Ecora eine Lösung, die höchste Flexibilität für Kleinstbäder verspricht. Sie lässt sich vor Ort auf drei Seiten anpassen. „Vier Farben und drei Finishes lassen sich mit einer breiten Größenauswahl kombinieren, sodass die Wanne sowohl in minimalistischen als auch in warmen, materialbewussten Räumen mit innovativem Material und gutem Design eine überzeugende Figur macht“, ergänzt der Anbieter.

Wenige Platz ohne Kompromisse

Bei der Schwestermarke Ideal Standard hat man mit der Komplettbadkollektion i.life gezielt eine Lösung für „für wenig Platz ohne Komfortverzicht oder Kompromisse bei der Ästhetik“ entwickelt. Diese Serie bietet speziell reduzierte Größen bei Waschtischen, Möbel und WCs. 

Komplettbadkollektion i.life S von Ideal Standard
Komplettbadkollektion i.life S von Ideal Standard © Ideal Standard

Mit hoher Flexibilität auf kleinem Raum punktet auch die Artweger Falltür: Nach dem Duschen lässt sich die Glaswand platzsparend wegfalten, sodass die vorhandene Bewegungsfläche wieder vollständig zur Verfügung steht. „So verbindet sie einen großzügigen Duschbereich mit einer besonders effizienten Raumnutzung“, meint der Hersteller.

Dusche und Wanne

Den Wunsch nach mehr Komfort und Flexibilität greift Artweger auch bei der Twinline 2 auf. Sie verbindet Dusche und Badewanne in einem Produkt und bietet damit zwei Funktionen auf kleinem Raum. Unterschiedliche Türvarianten sowie die Türöffnung nach innen ermöglichen zudem eine individuelle Anpassung an die jeweilige Raumsituation und die Bedürfnisse der Badbenutzer.

Artweger Falltür: nach dem Duschen wegfalten.
Artweger Falltür: nach dem Duschen wegfalten. © Artweger

Bei Hansa setzt man im Kleinstbad unter anderem auf Unterputzsysteme wie die Hansa Bluebox. Mit ihr verlagert man einen Großteil der Armaturentechnik in die Wand und sorg damit für ein reduziertes, aufgeräumtes Erscheinungsbild im Bad. „Gerade in Kleinstbädern unterstützt dies eine klare Raumgestaltung. Die neuen Fertigmontagesets mit nur 8 Millimeter hohen Rosetten führen diesen Ansatz konsequent fort“, betont der Hersteller.

Twinline 2 von Artweger: Dusche und Wanne in einem.
Twinline 2 von Artweger: Dusche und Wanne in einem. © Artweger

Für die Bluebox bietet Hanse mit der neuen Mischtechnologie Hansa Easymix eine besonders kompakte sichtbare Bedienlösung: „Mit einer Aufbauhöhe von lediglich 28 Millimeter bleibt das sichtbare Bedienelement besonders flach und schafft so mehr Freiraum in der Dusche.“  Gleichzeitig biete Hansa Easymix hohen Bedienkomfort: „Separate Drehgriffe ermöglichen die unabhängige Regelung von Temperatur und Wassermenge, während die Mischtechnologie eine besonders präzise Temperatureinstellung im sensiblen Mittelbereich erlaubt.“

Lösung für die Gäste

Für Gäste-WCs offeriert man eine eigene Lösung: Die Serie Hansa Vantis bietet Waschtischarmaturen in unterschiedlichen Größen und Varianten, die sich mit verschiedenen Waschtischformen und -maßen kombinieren lassen. „Das schlanke Design unterstützt dabei eine reduzierte Gestaltung“, so Hansa. Die wassersparende Kartusche 3.0 verbinde zudem einen reduzierten Wasserverbrauch mit zeitgemäßem Bedienkomfort.

Platz sparen mit Hansa: Serie Easymix.
Platz sparen mit Hansa: Serie Easymix. © Hansa

Hersteller HSK hat mit dem Walk In Atelier Plan Schiebetür eine geeignete Lösung für Schlauchbäder im Programm. „Weil die Tür geschoben statt geschwenkt wird, entfällt der sonst übliche Pendelbereich. Sie ragt zu keinem Zeitpunkt in den Raum“, erläutert Österreich Verkaufsleiter Demirci. Das schaffe in beengten Grundrissen wertvollen Bewegungsspielraum. „Die Softclose-Funktion zieht das Türelement federleicht ein, und über den praktischen Abklappmechanismus lässt sie sich für die Reinigung einfach nach innen schwenken.“

Flache Wanne

Dazu passt die superflache Duschwanne Apunto aus Marmor-Polymer. „Mit nur drei Zentimetern Aufbauhöhe baut sie gerade im Bestand minimal auf und lässt sich ebenso bodeneben montieren wie erhöht“, betont Demirci. Für Kleinstbäder sei vor allem ihre hohe Größenvielfalt entscheidend: Sie ist ab 80 x 80 Zentimeter im Quadrat und ab 75 x 120 Zentimeter im Rechteck erhältlich. „Außerdem lässt sich die Wanne per werkseitigem Zuschnitt mit Schrägschnitten oder passgenauen Aussparungen exakt an schwierige Einbausituationen anpassen, ohne dass Qualität oder Optik darunter leiden.“

Schlanker Heizkörper

„Damit die Wohlfühlwärme nicht zu kurz kommt,“ empfiehlt Demirci schließlich den elektrischen Badheizkörper Reta-E. Mit seinen schlanken Maßen von 150 x 1.800 Millimetern eignet er sich ideal für Räume mit begrenztem Platzangebot. Da er rein elektrisch arbeite, genüge eine herkömmliche Steckdose, ein Anschluss an die Zentralheizung ist nicht nötig. Demirci: „Er heizt binnen weniger Minuten auf, lässt sich einfach per App und Smart Home steuern und arbeitet komplett wartungsfrei.

Natascha Beha, Badepxertin Hansgrohe
Natascha Beha, Badepxertin Hansgrohe © Hansgrohe

„Kleine Badezimmer wohnlich zu gestalten, ist die Königsdisziplin der Innenarchitektur. Aber mit ein wenig Kreativität, den richtigen Materialien und hochwertigem Zubehör ist selbst im kleinsten Bad alles möglich.“

Erdogan Demirci, Verkaufsleiter Österreich HSK
Erdogan Demirci, Verkaufsleiter Österreich HSK © HSK

„Die ungemütliche Nasszelle, aus der man sich möglichst schnell wieder herausbewegen will, hat ausgedient. Auch auf kleinstem Raum wünschen sich Kundinnen und Kunden heute ein echtes Wohlfühlbad.“

„Farbe ist aktuell ein wichtiges Thema. Ein pastellfarbener Heizkörper im Bad, wie zum Beispiel in den Farbtönen Tranquil oder Pearl aus unserer Farbedition Pastell, setzt definitiv ein Statement.“

Jürgen Mathe, Product Sales Manager Designheizkörper Kermi.