Building Information Modeling (BIM) kann für den Baustoffhändler als aktives Managementtool verstanden werden. Mithilfe einer koordinierten Gewerke- und somit Komponentenplanung – sowohl in den Produktfamilien als auch in der Bauzeitabfolge – kann sich der lagerführende Baustoffhandel noch besser auf die Projektbedürfnisse anpassen. Damit kann den Kunden, die BIM anwenden, sowohl in der Verfügbarkeit als auch in der logistischen Dienstleistung ein höherer Servicegrad geboten werden. Neben diesen für den BIM-Anwender optimierten Prozessen wird auch der Baustoffhandel mittels BIM einen deutlichen Schritt in Richtung Digitalisierung machen. Es wird sich der Bogen deutlich über die bisher diskutierte Zurverfügungstellung von Produktinformation spannen; von Kostenstellenanalyse über die Möglichkeit, aktiv Produktalternativen anbieten zu können, bis hin zur optimierten Vorkommissionierung von einzelnen Bauabschnitten. Wir sehen in BIM eine große Chance für den qualifizierten Baustoffhandel.
Ähnliche Artikel
Allgemein
24. Oktober 2026
Chillventa im Aufwind
Die Chillventa in Nürnberg verzeichnete heuer ein sattes Plus bei den Ausstellern und Besucherinnen und Besuchern.
Allgemein
23. Oktober 2026
Aspern Nord: Wettbewerb für 80 frauengerechte Wohnungen geplant
Die Stadt Wien kündigt einen Bauträgerwettbewerb in der Seestadt Aspern an.
Allgemein
22. Oktober 2026
Türen auf für die steirische Tischlerfamilie
An einem sonnigen Freitag im Oktober ging der Steirischen Tischlertag 2026 in und um Köflach über die Bühne. Geboten wurde ein abwechslungsreiches Programm, das die ganze Themen-Bandbreite der Branche abdeckte.
