Nach Ausstellungen unter anderem zu Mähren oder zur Prager Burg widmet sich „Architektur im Ringturm“ nun dem größeren Teil der Tschechischen Republik, der trotz seiner kulturellen und historischen Bedeutung vielfach im Verborgenen geblieben ist: Böhmen. Entlang von Eger, Elbe und Moldau begegnen Besucher*innen einer Fülle überraschender Bauwerke. Die Ausstellung spannt den Bogen von Romanik, Gotik, Renaissance und Barock bis zur Architektur des 20. Jahrhunderts mit Werken unter anderem von Josef Hoffmann, Pavel Janák, Jan Kotěra, Heinrich Kulka oder Jože Plečnik. Fotografien, Pläne und Geschichten laden dazu ein, ein Land neu zu entdecken, das näher liegt als gedacht – und dennoch voller Überraschungen ist.