Am 7. Mai 2026 findet von sechzehn bis achtzehn Uhr der Baustammtisch 2026 statt. Die hybride Veranstaltung steht unter dem Motto „Klimaresilienz bauen zwischen Strategie und Praxis“. Ausrichter ist Austrian Standards. Veranstaltungsort ist die Heinestraße 38 in 1020 Wien. Eine digitale Teilnahme per Live-Stream ist ebenfalls möglich.

Im Mittelpunkt steht laut Veranstalter die Frage, wie Klimaextreme wie Hitze, Starkregen, Hagel und Sturm frühzeitig in Planung und Betrieb integriert werden können. Ziel sei es, Gebäude, Quartiere und Städte so zu gestalten, dass sie langfristig funktionsfähig bleiben. Die Veranstaltung beleuchtet drei Ebenen: Stadt und Quartier, Kommunen sowie das einzelne Gebäude. Deutlich werde, so die Organisatoren, dass Normen zentrale Instrumente seien, um Wissen in praxistaugliche und skalierbare Lösungen zu übersetzen.

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Keynote aus Berlin und Panel mit Praktikern

Den Auftakt macht um sechzehn Uhr eine Begrüßung durch Valerie Höllinger, CEO von Austrian Standards in Wien. Um sechszehn Uhr fünf folgt die Keynote „Bauen unter Klimastress. Green-Blue Infrastructure im Quartier 52° Nord“. Thomas Kraubitz, Partner bei Buro Happold, zeigt anhand des realisierten Projekts in Berlin, wie extreme Hitze und Starkregen von Beginn an als feste Planungsannahmen integriert wurden. Im Fokus steht die Umsetzung von Grün- und Blauinfrastruktur als funktionale, dimensionierte und betreibbare Infrastruktur.

Um sechszehn Uhr fünfundvierzig präsentiert Elena Graf-Burgstaller, Head of ESG Strategy and Business Development bei Blue Auditor, einen Innovationsimpuls. Unter dem Titel „Von der Messung zur Maßnahme: Wie Daten und Digitalisierung Klimaresilienz ermöglichen“ zeigt sie, wie datenbasierte Analysen helfen, Wasserströme und Risiken sichtbar zu machen.

Panel diskutiert Umsetzung zwischen Normen und Betrieb

Um siebzehn Uhr beginnt der Panel Talk mit dem Titel „Klimaresilienz umsetzen: Zwischen Planung, Systemen und Normen“. Die Diskussion konzentriert sich auf die praktische Umsetzung. Vertreten sind unterschiedliche Maßstabsebenen – von großräumigen Stadtentwicklungsprojekten bis zu kleineren Gemeinden. Folgende Personen nehmen laut Programm teil:

  • Werner Linhart, Vorsitzender des Komitees 214 „Abdichtungsbahnen, Planung und Ausführung von Dach- und Bauwerksabdichtungen“ bei Austrian Standards in Wien
  • Robert Grüneis, Vorstand der Wien 3420 AG für die Bereiche Produktentwicklung, Liegenschaftsverwaltung, Infrastruktur und Beteiligungen in Wien
  • Christopher Peiritsch, Leiter der Division Bauelemente bei ACO
  • Michaela Zois, Geschäftsführerin von leveldrei Projektentwicklung und Projektleitung ESG-Stadtlabor
  • Michael Haugeneder, Geschäftsführer der ATP Sustain

Thematisiert werden Erfahrungen aus der langfristigen Quartiersentwicklung sowie Herausforderungen unter realen Klimabelastungen. Ein weiterer Aspekt betrifft den Betrieb und das Gebäudemanagement. Diskutiert wird laut Ankündigung, welche Rolle klare Anforderungen, Zuständigkeiten und Standards spielen.