Grundlage sind geprüfte Umweltproduktdaten, kurz EPD. Für die Berechnung werden Angaben zum jeweiligen Bauprojekt benötigt. Dazu zählen die gewählten Systeme, ihre Menge sowie Daten zu Transport und Montage. Lumon erstellt daraus eine projektbezogene Auswertung. Diese kann Architekten, Fachplanern und Bauherren helfen, verschiedene Lösungen unter vergleichbaren Bedingungen gegenüberzustellen. Der Rechner berücksichtigt vor allem die Herstellung der Produkte. Diese Phase wird mit A1 bis A3 bezeichnet. Wenn passende Projektdaten vorhanden sind, können auch Transport und Einbau, also A4 und A5, einbezogen werden. Eine vollständige Klimabilanz des gesamten Gebäudes liefert das Werkzeug jedoch nicht.
Nach Angaben des Unternehmens wurde die Datengrundlage von der finnischen Beratungsfirma Nordic Offset geprüft. Die Ergebnisse lassen sich für Planung, Variantenvergleich und Projektdokumentation verwenden. Wichtig ist dabei, die verwendeten Annahmen und Bilanzgrenzen klar zu nennen.
Damit reagiert Lumon auf den wachsenden Bedarf an verständlichen Klimadaten im Bauwesen. Verlässliche Zahlen können Entscheidungen transparenter machen und Nachhaltigkeitsberichte unterstützen. Sie ersetzen aber keine umfassende Gebäudeanalyse. www.lumon.de
