Das österreichische-deutsche Bauunternehmen Gropyus realisiert ein Bauvorhaben mit drei Gebäudeteilen im Rahmen des Quartier Wilhelmsburger Rathausviertel. Dabei handelt es sich um das erste Modellquartier für den „Hamburg-Standard“. Dieser soll die Baukosten im Wohnungsneubau durch angepasste Baustandards, gezielte Materialentscheidungen und effizientere Prozesse ohne Abstriche bei Qualität und Nachhaltigkeit senken. „Genau für solche Anforderungen wurde das Gropyus-Modell von Anfang an entwickelt und der Werkstoff Holz ausgewählt“, so das Unternehmen.
Serielle Vorfertigung
Mit durchgängiger digitaler Planung, serieller Vorfertigung im Werk und einem Bausystem in Holzbauweise bringe man die Voraussetzungen mit, die Hamburger Leitprinzipien in die Praxis zu überführen: für kurze Bauzeiten, kalkulierbare Kosten und hohe Qualität.
Das Bauvorhaben umfasst drei Gebäudeteile mit fünf bis sieben Vollgeschossen und einer Bruttogeschossfläche von rund 5.850 Quadratmetern. Das Wohnangebot richtet sich an unterschiedliche Lebenssituationen. Dazu gehören Familienwohnungen, barrierefreie Wohnungen, Studierendenwohnungen, Wohnungen für Senior*innen sowie eine Wohngruppe für Jugendliche mit pädagogischer Betreuung. Café- und Gewerbeflächen im Erdgeschoss öffnen das Gebäude zur Nachbarschaft und beleben den Quartiersrand. Der Baustart ist für 2027 vorgesehen.
„Mit der INP-Gruppe setzen wir ein Projekt um, das deutlich macht, wofür unser Ansatz steht: kosteneffizienter Wohnraum, industrielle Holzbauweise und ein Bausystem, das auch komplexe Grundstücke effizient erschließt“, sagt Jan Bartels, Chief Operating Officer von Gropyus. „Der Hamburg-Standard passt deshalb sehr gut zu unserem Anspruch, wirtschaftlich attraktive Unikate in Serie in immer mehr Städten der DACH-Region umzusetzen.“
„Als Hamburger Unternehmen freut es uns besonders, mit diesem Projekt einen zukunftsorientierten Beitrag zur Entwicklung unserer Stadt leisten zu können“, ergänzt Moritz Krug, INP Holding AG. „Zugleich blicken wir der Zusammenarbeit mit Gropyus erwartungsvoll entgegen und möchten die Potenziale der innovativen Holzrahmenbauweise gemeinsam in der Praxis erschließen. Darin sehen wir eine große Chance, nachhaltigen, hochwertigen und zugleich wirtschaftlichen Wohnungsbau neu zu denken.“