„Wir wollten ein Haus schaffen, das nicht wie ein saniertes Gebäude wirkt, sondern wie ein neues Zuhause. Die alte Substanz bleibt spürbar, aber das Haus wurde vollständig transformiert.“ Architekt Michael Wihart spricht über ein Projekt, das zeigt wie historische Architektur, moderne Gebäudetechnik und eine nutzerorientierte Raumplanung und Gestaltung zu einem zukunftsfähigen Wohnkonzept verschmelzen können.
Villa im Vorort
In Berlin, eingebettet in die Hanglage eines ruhigen Vororts, wurde mit dem Projekt Bergheim Berlin eine freistehende Villa aus den 1930er-Jahren umfassend saniert und architektonisch neu interpretiert. Das Architekturbüro Patalab Architekten und Innenarchitektin Carolin Wolff entwickelten gemeinsam mit den Bauherren Franziska und Jasper von Hardenberg ein Wohnkonzept, das die bestehende Bausubstanz respektiert und zugleich eine zukunftsfähige Wohnqualität für eine vierköpfige Familie über verschiedene Lebensphasen hinweg bietet.

Barrierefreies Konzept
Neben der Neuordnung der Grundrisse und einer vollständigen Modernisierung der Gebäudetechnik lagen besondere Schwerpunkte auf einem barrierefreien Konzept, Langlebigkeit und der Gestaltung der Bäder als vollwertige Lebensräume. Bereits vor dem Erwerb begleitete Patalab Architekten die Familie von Hardenberg bei der Potenzialanalyse des Objekts. „Das Gebäude war technisch und energetisch am Ende seiner Lebensdauer. Sein Reiz lag im Entwicklungspotenzial – das haben wir gemeinsam mit den Bauherren systematisch erschlossen“, erinnert sich Architekt Wihart.
Trinkwasserinstallation mit Geberit Flow Fit
Im Zuge der Sanierung wurde auch die Haustechnik gründlich erneuert. Die Trinkwasserinstallation im gesamten Haus basiert auf dem Versorgungssystem Geberit Flow Fit. Für die Entwässerung wurden schallgedämmte Silent-PP-Rohre eingesetzt. Die Sanitäranschlüsse in den Bädern wurden mit Geberit Duofix Installationselementen ausgeführt. „Unser Ziel war ein Haus zu schaffen, das in den kommenden 100 Jahren keiner grundlegenden Sanierung mehr bedarf“, betont Wihart. „Wir sind auch sehr glücklich darüber, dass die Bauherren sich bewusst für hohe Qualität entschieden haben – alles, was hinter der Wand passiert, sollte zukunftsfähig und langlebig sein.“

In Kombination mit den WCs des Sanitärherstellers bedeutet das: Von der Wasserzuleitung über den Unterputzspülkasten und die Spülung bis zur Entwässerung sind alle Elemente optimal aufeinander abgestimmt. Ergänzt wird das Konzept durch schwellenlose Übergänge, großzügige Bewegungsflächen und Vorrichtungen für Haltegriffe. Ein Aufzug stellt den barrierearmen Zugang des gesamten Hauses sicher.
Kein bestimmter Stil
Innenarchitektin Wolff legte den Fokus auf ein individuell gestaltetes Wohnumfeld: „Ich versuche nie, einen bestimmten Stil vorzugeben – es geht darum, die Menschen zu spüren, die darin wohnen. Jeder Raum wurde ganz individuell geplant. Das ist auch die Familie von Hardenberg: individuell und mit klaren Vorstellungen.“ Das Ergebnis ist ein harmonisches Spiel aus klassischen Elementen wie Kassettenfronten oder Naturstein und modernen Funktionsbereichen. Die Bäder sind jeweils eigenständig konzipiert, werden jedoch durch Geberit Produkte in Materialität und Formensprache subtil miteinander verbunden.
Das Masterbad folgt einem T-förmigen Grundriss, der eine klare funktionale Zonierung erlaubt und gleichzeitig Raum für besondere Gestaltungsakzente schafft. Durch einen Rundbogen betritt man den Raum und wird von einer maßgefertigten Waschtischanlage mit zwei elliptischen Geberit Variform Aufsatzwaschtischen empfangen. Die Formensprache der Keramiken greift die Linien der Möblierung und des Spiegels auf. Die Keratect Spezialglasur der Keramik unterstützt die gewünschte Pflegeleichtigkeit.
Eigenständige Funktionszonen
Dusche und WC-Bereich schließen sich als eigenständige Funktionszonen an. Die bodenebene Dusche wird über eine Geberit Clean Line 80 Duschrinne in der Farbe Champagne entwässert – mit Anti-Fingerprint-Oberfläche und herausnehmbarem Kammeinsatz für eine einfache Reinigung. Eine in die Vorwand eingelassene Nischenablagebox bietet Platz für Pflegeprodukte und dient gleichzeitig als Fußstütze bei der Beinrasur.
Komfort auf hohem Niveau bietet das Dusch-WC Geberit Aqua Clean Mera Comfort mit berührungsloser WC-Deckel-Automatik, WC-Sitz-Heizung und leiser Spültechnik. Herzstück des Dusch-WCs ist die patentierte Whirl Spray-Duschtechnologie, die für eine besonders sanfte und gründliche Intimreinigung sorgt. Ergänzt wird die Ausstattung durch die Betätigungsplatte Geberit Omega20 mit goldfarbenen Designringen. Unter der Dachschräge fügt sich eine Einbaubadewanne mit großzügiger Ablagefläche harmonisch in den Raum ein. Von hier aus gleitet der Blick entspannt durch das Fenster hinaus ins Grüne.
Lange nutzen
Im Kinderbad stand eine möglichst langfristige Nutzbarkeit im Mittelpunkt – vom Kleinkind- bis ins Jugendalter. Die gestalterische Linie knüpft bewusst an das Masterbad an: Auch hier kommen zwei elliptische Geberit Vari Form Aufsatzwaschtische zum Einsatz. Für die Wand wurde ein verspieltes Fliesenmuster mit pastelligen Streifen gewählt. Dadurch erhält das Bad einen freundlichen, zeitlosen Charakter. „Ein Kinderbad muss alltagstauglich, pflegeleicht und gleichzeitig altersübergreifend nutzbar sein, ohne dabei auf Gestaltung zu verzichten“, sagt Innenarchitektin Wolff.
„Die Zusammenarbeit mit Familie von Hardenberg war inspirierend“, meint sie abschließend. „Sie haben eigene Ideen mitgebracht und gleichzeitig auf mein Wissen vertraut. So entstehen wirklich individuelle Räume.“