Die Hansgrohe Group hat ihre Nachhaltigkeitsbericht 2025 vorgelegt. Der Bericht zeige wie das Unternehmen Nachhaltigkeit „systematisch steuert und weiterentwickelt“. Im abgelaufenen Jahr habe man Maßnahmen für Klimaschutz, Ressourceneffizienz und verantwortungsvolle Unternehmensführung umgesetzt. „Ein hoher Anteil erneuerbarer Energien in der Produktion, Fortschritte bei internationalen Nachhaltigkeitsratings sowie der zunehmende Einsatz kreislauffähiger Materialien und ein breites Portfolio an wasser- und energieeffizienten Armaturen und Brausen zeigen, wie die Hansgrohe Group Nachhaltigkeit operativ umsetzt und im Geschäftsmodell verankert“, so das Unternehmen. Der Bericht strukturiert die Themen entlang der Bereiche Umwelt, Soziales und Governance (ESG).
98 Prozent erneuerbarer Strom
Der Umweltteil gibt Aufschluss über die Reduktion von Emissionen, die Weiterentwicklung ressourcenschonender Produkte im Rahmen der Initiative „ECO 2030“ sowie den Einsatz erneuerbarer Energien – darunter 98 Prozent erneuerbarer Strom. Ergänzend behandelt Hansgrohe Materialkreisläufe, Abfallmanagement und den Einsatz recycelter Werkstoffe.
Im Bereich Soziales stehen Arbeitsbedingungen, Arbeitssicherheit und Chancengerechtigkeit im Fokus. „Die kontinuierliche Weiterentwicklung als Arbeitgeber zeigt sich unter anderem in den Bereichen Weiterbildung, Gesundheit und Familienfreundlichkeit“, meint man bei Hansgrohe. Auszeichnungen wie „Top Employer“ und „Best Place to Learn“ sowie eine Mitarbeitendenzufriedenheit von 81 Prozent, ermittelt in einer internationalen Befragung im Jahr 2025, „unterstreichen diese Entwicklung“.
Im Bereich Governance stehen Compliance, Unternehmenskultur und Risikomanagement im Mittelpunkt. Hansgrohe setze „auf klare Richtlinien, Schulungen und interne Kontrollsysteme sowie auf Hinweisgebersysteme und verbindliche Lieferantenstandards“. Ab dem Berichtsjahr 2027 ist das Unternehmen zur Berichterstattung nach den Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) verpflichtet. Bereits heute orientiere sich der Bericht in Struktur und Datentiefe an den CSRD-Vorgaben sowie an der EU-Taxonomie. Damit schaffe die Hansgrohe Group frühzeitig die Voraussetzungen für künftige regulatorische Anforderungen und stärke Transparenz und Steuerungsfähigkeit im Unternehmen.