Unter dem Motto „Safer. Smarter. Better.“ lud Baumaschinen-Hersteller Liebherr im April und Mai zu seinen Krantagen. Diesmal ging es nach Puch in Hallein und auf Schloss Hernstein in Niederösterreich. Eingeladen waren Geschäftsführer, Vertreter maschinentechnischer Abteilungen, Einkaufsverantwortliche, Bauleiter, Poliere sowie Kranfahrer aus der Bauwirtschaft. Rund 150 Gäste folgten der Einladung zu den beiden Terminen.

Assistenten im Fokus

Als Exponate präsentierte Liebherr unter anderem die Krantypen 91 K und 33 L. Und natürlich wurden die Maschinen auch im praktischen Einsatz demonstriert. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen standen aber aktuelle Entwicklungen im Bereich Assistenzsysteme und Energiespeicherlösungen für den Baustelleneinsatz. Ergänzend zu Fachvorträgen über technologische Trends, Sicherheitsaspekte und Praxisberichte bestand für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, die vorgestellten Systeme direkt vor Ort im praktischen Einsatz zu erleben und selbst zu testen.

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Ein Schwerpunkt lag auf den neuen Assistenzsystemen für Schnelleinsatzkrane, sowie auf Produktneuheiten. Liebherr präsentierte unter anderem Weiterentwicklungen der Funkfernsteuerung inklusive neuer Bedienoberflächen und Programme. Zudem stellte der Hersteller verschiedene Assistenzfunktionen für die K- und L-Baureihen vor.

Dazu zählen unter anderem der Lastpendelassistent, die Hakenführung per Hand, die Schrägzugregelung sowie der Positions- und Routenassistent. Die Systeme sollen die Arbeitssicherheit erhöhen, die Bedienung vereinfachen und gleichzeitig die Effizienz auf der Baustelle erhöhen. Eine fachkundige Jury konnte bereits im vergangenen Jahr von der Leistungsfähigkeit dieser Systeme überzeugt werden: Sie wurden mit dem Eurotest-Preis 2025 für intelligente Assistenzsysteme ausgezeichnet.

Einen weiteren Schwerpunkt legte Liebherr bei den Krantagen auf mobile, batteriebasierte Energiespeichersysteme für den Baustelleneinsatz. Vorgestellt wurde unter anderem der mobile Energiespeicher Liduro Power Port LPO 100, der flexible und emissionsarme Energieversorgungslösungen auf Baustellen ermöglichen soll. Durch die batteriebasierte Stromversorgung lassen sich die Betriebskosten laut Hersteller im Vergleich zu einem Stromaggregat um bis zu 80 Prozent senken.

Im Bereich der Faserseiltechnologie präsentierte Liebherr neue Entwicklungen zur Optimierung von Reparatur- und Wartungskosten. Hier arbeitete man gemeinsam mit dem Faserseil-Spezialisten Teufelberger an neue Lösungen. Das Ergebnis: Die Lebensdauer des Faserseils konnte von zehn auf zwölf Jahre erhöht werden.