Die Flächeninanspruchnahme stieg 2025 in Österreich um 14,7 Prozent auf 28,2 Quadratkilometer. Das entsprach 7,7 Hektar pro Tag. Dies zeigen aktuelle Zahlen des Informationsportals www.flaechenversiegelung.at. Trotz dieses Anstiegs „war man vom langjährigen Durchschnitt weit entfernt“, betont Andreas Kreutzer vom Beraternetzwerk Kreutzer Fischer & Partner. In der Tat lag der Zuwachs in den Jahren 2016 bis 2020 im Jahresdurchschnitt bei 43,3 Quadratkilometern und auch 2022 noch bei 43,6 Quadratkilometern. Danach ging es steil bergab, 2023 auf 29,2 und 2024 auf 24,7 Quadratkilometer.

Leichter Aufschwung

„Dass die Flächeninanspruchnahme im Vorjahr wieder etwas wuchs, war im Wesentlichen auf einen leichten Aufschwung im Wohnungsneubau und die Ausweitung von Betriebsflächen zurückzuführen“, ergänzt Wolfgang Holzhaider, Landesinnungsmeister Bau Oberösterreich und Initiator der „Allianz Bodenstrategie mit Hausverstand“. Holzhaider weiter: „Und wenn die Bauwirtschaft sich aus der Krise kämpft, ist das prinzipiell eine gute Nachricht.“

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Die aktuellen Zahlen zeigen: Insgesamt wurden in Österreich im Jahr 2025 rund 5.930 Quadratkilometer für Gebäude-, Verkehrs-, Freizeit- und Abbauflächen genutzt (=Flächeninanspruchnahme). Das waren 7,1 Prozent der Staatsfläche oder 18,1 Prozent des Dauersiedlungsraums. Davon waren 52,5 Prozent versiegelt, also überbaut, asphaltiert oder betoniert. Die Versiegelungsquote betrug folglich 3,7 Prozent der Landesfläche. Rund 31 Prozent der beanspruchten Fläche entfiel auf Gärten, 34 Prozent auf Straßen und Parkplätze, 14 Prozent auf Gebäude- und 12 Prozent auf Betriebsflächen. Die übrigen neun Prozent verteilten sich auf Freizeitflächen, Friedhöfe, Abbauflächen, Halden und Deponien sowie Schienenverkehrsanlagen.