Die vor sechs Monaten ausgerufene Sanierungsoffensive im Gebäudebereich des Umweltministeriums kommt gut an. Bisher wurden 10.800 Anträge bewilligt oder werden derzeit noch bearbeitet. Zahlen des Umweltministeriums zufolge wurden bisher rund 46,4 Millionen Euro Fördermittel abgeholt und damit mehr als 511 Millionen Euro an Investitionen ausgelöst.

Die meisten Förderanträge entfallen auf Oberösterreich (2.327), Niederösterreich (2.161) und die Steiermark (2.026). In der Bundeshauptstadt Wien sind es 690. Heuer stehen insgesamt 142,7 Mio. Euro zur Verfügung, davon sind 100 Mio. Euro für den Kesseltausch reserviert. Hierfür beträgt die maximale Förderhöhe 5.000 Euro. Gefördert werden maximal 30 Prozent der förderungsfähigen Kosten.

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Für die kommenden vier Jahre 2021 bis 2024 stehen im Rahmen der Sanierungsoffensive in Summe 1,55 Mrd. Euro zur Verfügung, davon 750 Mio. Euro für 2021 und 2022. In diesen beiden Jahren sollen 200 Mio. Euro auf die Förderung klimafreundlicher Heizungen in Privathaushalten und 550 Mio. Euro auf thermische Gebäudesanierungen in Privathaushalten, Betrieben und Gemeinden entfallen. Für 2023 und 2024 sind pro Jahr weitere 400 Mio. Euro für die Sanierungsoffensive vorgesehen, die Aufteilung ist noch offen.