Der Markt für Feuerschutztüren ist in Österreich im Jahr 2021 wieder signifikant gewachsen. Aufgrund des beinharten Preiswettbewerbs konnte die Teuerung bei Stahl aber nicht weitergegeben werden, das zeigen aktuelle Daten der Branchenradar.com Marktanalyse.

Die heimische Nachfrage nach Feuerschutztüren wuchs im vergangenen Jahr um mehr als sieben Prozent gegenüber 2020, nicht zuletzt aufgrund von Rebound-Effekten im Nicht-Wohnbau. Doch obwohl sich die Herstellkosten im Jahresabstand um zumindest fünf Prozent erhöhten, stagnierten die Verkaufspreise von Feuerschutztüren auf Vorjahresniveau. Infolge stiegen die Herstellererlöse im Gleichschritt mit der steigenden Nachfrage um 7,6 Prozent auf 88,9 Millionen Euro.

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Dabei war vor allem der Preisauftrieb bei den Vormaterialien im vergangenen Jahr enorm. So verteuerten sich etwa die Einkaufspreise für Stahl und Beschläge um sechs bis acht Prozent, für Holzwerkstoffe um zirka sechs und für Zargen um rund fünf Prozent gegenüber Vorjahr. Dass sich die Verkaufspreise für Feuerschutztüren lediglich seitwärts entwickelten, lag daher einzig am kompetitiven Wettbewerb, der von einigen Herstellern verstärkt über den Preis geführt wurde. Im laufenden Jahr werde sich das wohl ändern prognostizieren die Marktforscher. [gr]