Heimo Berger ist neuer Präsident der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ). Der Geschäftsführer des Zementherstellers Leube, hat mit 1. Juli 2026 den Vorsitz übernommen, als sein Stellvertreter wurde Gernot Tritthart, Head of Sales Holcim Österreich, gewählt. Berger tritt die Nachfolge von Haimo Primas an, der als CEO von Holcim ausgeschieden ist. „Ich werde, gemeinsam mit dem Vorstand der VÖZ, die brisanten Themen weiter vorantreiben“, so Berger. Besonders am Herzen liege ihm die CO2-Reduktion, die er als „Herkulesaufgabe“ betrachtet.

Kompetenz auf allen Ebenen

Berger lobt die hohe Fachkompetenz und das Engagement der VÖZ auf allen Ebenen, vor allem auch in puncto Forschung zu neuen Zementen und Zuschlagstoffen: „Ohne Zement und Beton gibt es keine nachhaltige Stadtentwicklung, keine zukunftsfitte Infrastruktur, keine langlebigen Gebäude, keine Wasserkraft“, sagt er. „Ich bin davon überzeugt, dass wir als VÖZ als Sparringpartner für Politik, Interessenvertreter und die Immobilien- und Baubranche unverzichtbar sind, wir stehen mit Rat und Tat zur Verfügung.“

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Dekarbonisieren, effizienter werden und wieder mehr bauen, sind die Stichworte, die Berger ins Zentrum seiner Bemühungen stellt. „Wir haben in unserer Roadmap die Ziele klar definiert und ich werde sehr dahinter sein, dass auch die Politik ihre Verantwortung für den Industriestandort Österreich ernst nimmt“, erläutert Berger. „Ich erwarte mir klare Signale, sonst drohen Österreich in puncto Klimaschutz riesige Summen an Strafzahlungen und unsere Unternehmen werden ihre Produktionen nicht mehr in Österreich halten können“, so Berger, der seit Jahren als großer Kämpfer für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Österreich gilt.