Der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) hat am 28. Mai 2026 im Management Club in Wien den Österreichischen Zeitschriftenpreis 2025 vergeben. Unter den Ausgezeichneten befindet sich Martin Hehemann, Chefredakteur der Österreichischen Bauzeitung, die im Österreichischen Wirtschaftsverlag erscheint und deren journalistische Inhalte auf diesem Fachportal handwerkundbau.at erscheinen. Hehemann gewann in der Kategorie „Wissenschaft, Technik & Forschung“ für seinen Artikel „Perfekte Projekte“ der Ausgabe 11/2025.

In dem prämierten Beitrag werden anspruchsvolle Bauvorhaben, innovative Verfahren und aktuelle Trends in der Schalungstechnik aufbereitet. Die Jury lobte die Leserfreundlichkeit, die klare Strukturierung und die präzisen Formulierungen in Verbindung mit sorgfältig ausgewähltem Bildmaterial. Damit setzte sich Hehemann mit einem für Fachmedien zentralen Qualitätsmerkmal durch: komplexe technische Inhalte verständlich und präzise darzustellen.

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Fachmedien als Orientierungshilfe für Führungskräfte

Der Österreichische Zeitschriftenpreis wird seit 1983 jährlich vom ÖZV vergeben und zeichnet hervorragende publizistische Leistungen im Bereich der Fachmedien aus. Die Preise überreichten ÖZV-Vizepräsident Philipp Ita und die Nationalratsabgeordnete Henrike Brandstötter, Mediensprecherin der Neos. Ita verwies bei der Verleihung auf die gesellschaftliche Relevanz von Fachjournalismus: Eine aktuelle Fachzeitschriften-Entscheiderstudie aus dem Vorjahr zeige, dass Fachzeitschriften in gedruckter sowie digitaler Form von 52 Prozent der Führungskräfte regelmäßig und von 41 Prozent gelegentlich als Orientierungs- und Einordnungshilfe im beruflichen Alltag genutzt werden. „Diese Informationen fließen in der Folge auch maßgeblich in unternehmerische Entscheidungen ein, was einmal mehr das Image von Fachmedien als Informationsquelle Nummer eins bestätigt“, so Ita.

Weitere Preisträgerinnen und Preisträger 2025

In der Kategorie „Politik & Wirtschaft“ gewannen Thomas Winkelmüller und Juliane Fischer für ihre Reportage „Auf der Schlachtbank“ im Magazin „Datum“, in der sie Strukturen hinter dem internationalen Betrugsphänomen „Pig Butchering Scam“ aufdeckten. Die Kategorie „Lifestyle, Gesundheit & Soziale Verantwortung“ ging an Christoph Lehermayr für seinen Beitrag „Im Glitzern des Grauens“ im Magazin „allewelt“ über Glimmer-Abbau in Madagaskar. Martin Zinggl gewann für seine Reportage „Freiheit für den Ozelot“ in „Geo“ die Kategorie „Umwelt, Jagd & Natur“. In der Kategorie „Corporate-Publishing, Mitglieder- und Mitarbeiterzeitschriften“ überzeugte das Magazin „Unter uns – Das Magazin für das Team der ÖBB“, umgesetzt vom Red Bull Media House. Den Dr. Rudolf Bohmann-Preis für Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten erhielt Haifaa Al Haj Saeed für ihre „Profil“-Reportage „Die TikTok-Tagebücher: Verlorene Stunden einer 19-Jährigen“.