Inmitten der Coronakrise gibt es beim Stahlkonzern Voestalpine leichte Signale der konjunkturellen Entspannung. Deshalb will der Konzern seinen dritten Hochofen, der vorübergehend stillgelegt wurde, wieder hochfahren. „Wir haben gesagt, wir fahren wieder hoch, wenn wir bei 80 Prozent der Auslastung sind, das ist jetzt der Fall“, sagte Konzernsprecher Peter Felsbach. „Wir merken, dass es vor allem im hochqualitativen Bereich eine Erholung der Nachfrage gibt.“ Die stufenweise Erholung vor allem in der Automobil-, Elektro- und verarbeitenden Industrie führe zu einem erhöhten Bedarf an hochqualitativen Stahlgütern und mache diesen Schritt möglich. Erste Anzeichen einer Verbesserung verzeichneten auch die Marktsegmente Maschinenbau und Energie. Im Bereich Luftfahrt sowie im Erdöl- und Gasrohrsegment hingegen läuft es aber nach wie vor schlecht. Da baut die Voestalpine auch massiv Personal ab.

Das Hochfahren des dritten Hochofens in Linz werde seit dieser Woche vorbereitet und starte Anfang September. Es dauert den Angaben zufolge dann rund einen Monat, also bis Anfang oder Mitte Oktober, bis die normale Produktionskapazität erreicht ist.

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