Mitte der 1970er Jahre suchte Firmengründer Karl-Heinz Gelsen nach einem Produktionspartner, der PUR-Gullys fertigen konnte. Er fand ihn bei der Paul Craemer GmbH im deutschen Herzebrock-Clarholz. Eine gelungene Partnerschaft. Kurze Zeit später mietete die Sita Bauelemente GmbH erste Flächen und Verwaltungsgebäude auf dem Craemer Gelände. Im Jänner 1988 trat die Paul Craemer GmbH mit 50 Prozent Anteilen in die Gesellschaft ein. Sita wuchs und wuchs – so stark, dass das expandierende Unternehmen an räumliche Grenzen stieß. 

Aurea Gewerbegebiet – goldener Boden

Der Name Aurea kommt von lat. aureus = golden. In dem Industriegebiet mit dem vielversprechenden Namen, direkt an der A2 gelegen, wurde Sita im Jahr 2009 erster Bauherr. Auf 16.000 Quadratmeter Fläche baute man sein eigenes neues Stammwerk mit 3.300 Quadratmetern Produktions- und Lagerfläche sowie einem zweigeschossigen Verwaltungsgebäude – damals für 50 Mitarbeiter*innen. 

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Geschäftsführer Thomas Kleinegees, der seit 2000 die Geschicke des Unternehmens lenkt, meinte damals: „Am neuen Standort im Aurea Gewerbepark haben wir den Raum, den wir für die zukünftige Entwicklung brauchen.“ Und der wurde schon 2018 benötigt. Ein weiterer Verwaltungs- und Schulungstrakt wurde angebaut, in dem auch der SitaCampus untergebracht ist.

Größer und größer

Die Sita Bauelemente GmbH, die bereits 2025 einen Umsatz von 44,2 Millionen Euro erwirtschaftete, wuchs weiter – auf heute 127 Beschäftigte, die mehr Arbeitsplatz brauchen. Nur 300 Meter Luftlinie vom Stammwerk entfernt entstand deshalb eine neue, hochmoderne Logistikhalle. In dem nachhaltig konzipierten Gebäude sind auf 7.800 Quadratmetern und einem 800-Quadratmeter-Mezzanine seit kurzem die Logistik und Teile der Verwaltung untergebracht. 

Groß geworden: Sita im Aurea Gewerbegebiet. Vorne das Stammhaus mit Werk, hinten im Bild der neue Logistikkomplex, und dazwischen der Nachbar, die Kraemer Baumaschinen GmbH & Co. KG.
Groß geworden: Sita im Aurea Gewerbegebiet. Vorne das Stammhaus mit Werk, hinten im Bild der neue Logistikkomplex, und dazwischen der Nachbar, die Kraemer Baumaschinen GmbH & Co. KG. © Sita

In guter Familie

Ende 2021 stieg die Paul Bauder GmbH & Co. KG als dritter, gleichberechtigter Gesellschafter neben der Familie Gelsen und der Craemer Holding in die Sita Bauelemente GmbH ein. Sita, Spezialist für Dachentwässerung in Deutschland, Österreich, Polen, BeNeLux sowie England/Irland, wird von Bauder fortan auch bei der europaweiten Expansion unterstützt. 

Familiär ist auch der Umgangston in der Sita Family, die heute eine Du-Kultur pflegt. Thomas Kleinegees erinnert sich an seinen ersten Arbeitstag im Jahr 2000, zu dem er, wie damals üblich, im Anzug kam. „Karl-Heinz Gelsen begrüßte mich mit den Worten: ‚Sie sind völlig falsch gekleidet.‘ Zwei Tage später gings im Blaumann ab in die Produktion. Dort habe ich verstehen gelernt, wie man einen Gully schäumt. Das war eine gute Entscheidung. Das machen wir noch heute so, dass wir neuen Kolleg*innen die Chance geben, alle Abteilungen kennenzulernen.“ 

Die Sita Erfolgsgeschichte hätte nicht ohne das Team geschrieben werden können. Einige Mitarbeiter*innen waren schon von Anfang an dabei. „Sita ist Teamleistung, eine positive Unternehmensentwicklung ist immer eine Teamleistung“, so Thomas Kleinegees, der das Unternehmen mittlerweile seit 26 Jahren erfolgreich führt.

Sita setzt auf Qualität „made in Germany“, aber die Flachdachgullys und Lüfter werden europaweit vertrieben. Jüngste Produktentwicklungen, ein digitaler Regenwächter und Feuchtigkeitsmelder, gehen unter der neuen Marke Varuna in den Markt. Als digitale Pioniere am Flachdach flankieren sie ideal die bewährten Entwässerungs- und Lüftungsprodukte der Sita Familie. Die Zukunft von Siat hat schon begonnen. 
(bt)

Sita Geschäftsleitungstrio 2026 (von rechts): Geschäftsführer Thomas Kleinegees, 
Kai Gradert, Vertriebsleiter und Prokurist, sowie Rainer Pieper, Technischer Leiter und Prokurist.
Sita Geschäftsleitungstrio 2026 (von rechts): Geschäftsführer Thomas Kleinegees, Kai Gradert, Vertriebsleiter und Prokurist, sowie Rainer Pieper, Technischer Leiter und Prokurist. © Sita