Angeschoben von einem florierenden Neubau wächst der Markt für Estrich im laufenden Jahr voraussichtlich um rund vier Prozent gegenüber Vorjahr auf 79,7 Millionen Euro. Absatzseitig zieht sich der Anstieg nahezu gleichförmig durch alle Produktgruppen. Preislich entwickeln sich die Segmente indessen gegenläufig. Denn während sich der Durchschnittspreis von Trockenestrich um drei Prozent gegenüber Vorjahr erhöht, stehen die Preise bei werksgemischten Produkten mehr und mehr unter Druck.

Auf Ebene des Produktsegments schrumpft der Durchschnittspreis von werksgemischtem Estrich um rund 1,5 Prozent gegenüber Vorjahr. „Dabei würden die steigenden Herstellkosten steigende Preise rechtfertigen“, so Studienautor Dominique Otto von Branchenradar. Infolge des kompetitiven, segmentübergreifenden Wettbewerbs mit ortsgemischtem Estrich, gelingt es den Anbietern aber offensichtlich nicht die Preise anzupassen und der Preis für ortsgemischte Estriche bildet eben noch immer die Preiseinstiegslage ab.

Werbung
Über 40 Grad im Freien: Warum eine Lösung für kühle Räume im Beton liegt
41,2 Grad im August 2026. So heiß war es in Österreich noch nie. Architekturbüros und Bauträger stehen vor der Frage: Wie bleiben Wohnungen und Büros kühl, ohne dass Klimageräte den Strombedarf hochtreiben?